

Bücher
2000 bis 2009
Alavedra, Inma und Marín, Eva (Hg.) (2007): Converted Churches.
Barcelona, 2007, ISBN 978-9076886442
Die Umnutzung historischer Gebäude ist nicht nur notwendig, sondern inspirierend. Das Buch präsentiert eine Auswahl von Kirchen, Klöstern und Konventen, die behutsam für neue Nutzungen umgestaltet wurden. Unter Erhalt ihrer historischen Struktur sind so lichtdurchflutete, zeitgemäße Räume entstanden – etwa Kunstzentren, Galerien, Hotels oder Wohn- und Arbeitsräume. Das Buch zeigt 35 eindrucksvolle Projekte, in denen der Kontrast zwischen historischer Bausubstanz und moderner Architektur von renommierten wie auch aufstrebenden Architekt:innen gestaltet wurde.
Benn, Martin (Hg.) (2006): Heilige Räume. Gotteshäuser zwischen Verkündigungspotential und Abriss.
Materialhefte des Zentrum Verkündigung der EKHN, Fachbereich Gottesdienst, Kunst und Kultur, 104,
Frankfurt am Main, 2006
Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz (Hg.) (2001): Nichts für die Ewigkeit? Kirchengebäude zwischen Wertschätzung und Altlast.
Dokumentation der Tagung des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz 5. bis 7. Oktober 2000 in Erfurt.
Schriftenreihe des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz, Band 63,
Bonn, 2001
Die Publikation versammelt Beiträge, die unterschiedliche fachliche Perspektiven – aus Denkmalpflege, Architektur, Theologie und Recht – zusammenführen, um Fragen zur Erhaltung, Nutzung und Umnutzung von Sakralbauten zu diskutieren. Besonders thematisiert werden der Umgang mit dem kulturellen Erbe der Kirchen angesichts sich ändernder gesellschaftlicher Rahmenbedingungen und die Möglichkeiten, diesen Gebäuden neue Funktionen zu geben, ohne ihren historischen und geistigen Charakter zu verlieren.
Fisch, Rainer (2008): Umnutzung von Kirchengebäuden in Deutschland. Eine kritische Bestandsaufnahme.
Monumente-Studien der Deutschen Stiftung Denkmalschutz,
Bonn, 2008, ISBN 978-3-936942-95-8
Leere Kirchen werden heute vielfach profaniert und zu Gemeindezentren, Museen, Konzerten oder sogar Büros, Turnhallen und Kindergärten umgenutzt. Das Buch untersucht an 20 Beispielen aus Deutschland die Ursachen, Umnutzungsprozesse und Positionen der Beteiligten und bewertet die Ergebnisse kritisch.
Gerhards, Albert und Struck, Martin (Hg.) (2008): Umbruch – Abbruch – Aufbruch? Nutzen und Zukunft unserer Kirchengebäude.
Studien zu Kirche und Kunst, Band 6,
Regensburg, 2008, ISBN 978-3-7954-2151-9
Dieser Band gibt das Diskussionsspektrum zweier Tagungen wieder und ergänzt es durch einige weitere Beiträge, die teilweise auf Erfahrungen mit dem Schicksal konkreter Kirchenräume wie zum Beispiel der Heilig-Geist-Kapelle in Kempen (Umnutzung), St. Ursula in Hürth-Kalscheuren (Leerstand), St. Helena in Bonn (neue religiöse Nutzung) oder St. Raphael in Berlin-Gatow (Abriss) beruhen. Dabei fließen auch weitere Aspekte ein, die sich seit der jüngeren Tagung im Mai 2006 ergeben haben. Damit sollen Gesichtspunkte zur Versachlichung der Diskussion um die emotional hoch besetzte Fragestellung zusammengetragen und zugleich einige Leitlinien für angemessene Entscheidungsfindung im konkreten Fall an die Hand gegeben werden.
Hanke, Hans H. (Hg.) (2003): Vom neuen Nutzen alter Kirchen: Leitlinien und Beispiele zum Umgang mit leeren Kirchengebäuden: Leitlinien und Beispiele zum Umgang mit leeren Kirchengebäuden.
Westfälischer Heimatbund,
Bochum, 2003
Der vom Westfälischen Heimatbund herausgegebenen Bild- und Textband stellt Leitlinien und Beispiele zum Umgang mit leeren Kirchengebäuden vor. Die Textbeiträge, die sich gerade auch an Denkmalpfleger, Kirchen- und Kunsthistoriker und Restaurateure richten, werden durch ein umfangreiches Bildmaterial zu umgenutzten Kirchengebäuden ergänzt.
Herrmanns, Henner und Tavernier, Ludwig (Hg.) (2008): Das letzte Abendmahl. Umnutzung, Verkauf und Abriss von Kirchengebäuden in Deutschland.
studies in european culture, Band 6,
Weimar, 2008, ISBN 978-3-89739-560-2
Der vorliegende Band nimmt die Problematik ungenutzter Kirchen aus der Sicht von Theologen, Kunsthistorikern, Denkmalpflegern und Architekten auf. Die Beiträge basieren auf Vorträgen, die 2006 bei einem Kolloquium im Kloster Schönstatt in Vallendar gehalten und mit weiteren Studien und Entwürfen in diesem Band zusammengeführt wurden. Ebenfalls abgedruckt sind die vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz herausgegebenen „Arbeitshilfen 175“ zur „Umnutzung von Kirchen. Beurteilungskriterien und Entscheidungshilfen“ (2003) und die „Leitlinien“ 122/2003“ der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands.
Karle, Isolde (Hg.) (2009): Kirchenreform. Interdisziplinäre Perspektiven.
Arbeiten zur praktischen Theologie,
Leipzig, 2009, ISBN 9783374034598
Die Evangelische Kirche in Deutschland befindet sich in einem Reformprozess. Sie sieht sich durch sinkende Mitgliederzahlen, zurückgehende Kirchensteuereinnahmen und die zunehmende Individualisierung und Säkularisierung der Gesellschaft immensen Herausforderungen gegenüber. Der vorliegende Band fragt, wie die Reformbemühungen der evangelischen Kirche auf diesem Hintergrund sowohl soziologisch als auch theologisch zu beurteilen sind. Aus unterschiedlichen Perspektiven werden dabei die Chancen und Grenzen kirchenreformerischen Handelns unter den Bedingungen der modernen Gesellschaft ausgelotet.
Nitschke, Markus (Hg.) (2005): Raum und Religion. Europäische Positionen im Sakralbau: Deutschland – Österreich – Polen.
ORTE Architekturnetzwerk Niederösterreich,
Salzburg, 2005, ISBN 978-3702505134
Nach den Umbrüchen des Jahres 1989 erhält das Religiöse wieder eine stärkere Bedeutung, die sich in der Architektur als Rückkehr des Sakralen ausdrückt. Als neu entstehende Orte des Religiösen sind die vorgestellten Bauten Wegmarken einer Architekturdebatte, die sich um theologisch und gesellschaftlich begründete Konzepte sakralen Bauens bemüht. Neben ästhetischer Qualität und liturgisch-gemeindlicher Nutzbarkeit sind es über den kirchlichen Kontext hinausweisende Fragen nach Sakralität, Atmosphäre und neuen städtebaulichen Konzeptionen, die den aktuellen Kirchenbau berühren – nicht zuletzt auch die Frage nach einem neuen europäischen Stil. Die versammelten Beiträge unternehmen eine exemplarische Bestandsaufnahme: Das Buch dokumentiert zwölf Kirchenbauten aus Deutschland, Österreich sowie Polen und entfaltet die Hauptthemen des sakralen Bauens. Zusätzlich werden rund 60 Leitbauten und Schlüsselmotive vorgestellt, die dieses entscheidend geprägt haben.

Bücher
2010 bis 2019
Bahr, Petra mit Bresgott, Klaus-Martin und Langbein, Hannes (2011):
KULTURKIRCHEN. Eine Reise durch Deutschland.
Evangelische Verlagsanstalt,
Leipzig, 2011, ISBN 978-3-374-02906-8
Alle Kirchen sind immer auch kulturelle Orte und manche schöpfen daraus ihre geistliche Kraft: Kulturkirchen, die im Miteinander von Kirche und Kultur neue Freiräume finden. Ihre Besonderheit ist die Vielfalt der eingeschlagenen Wege, ihre Gemeinsamkeit die Weite des Horizonts. Ihnen haben Petra Bahr, Klaus-Martin Bresgott und Hannes Langbein ein Buch gewidmet, das auf der Suche nach beispielhaften Modellen kirchlicher Kulturarbeit geschichtsträchtige Regionen, leidenschaftliche Menschen und außergewöhnliche Ideen für ein kreatives Christentum findet. Entstanden sind 32 bebilderte Essays von einer Tour d’horizon entlang der Haupt- und Nebenwege städtischer und ländlicher Regionen.
Bauer, Katrin (2011): Gotteshäuser zu verkaufen. Gemeindefusionen, Kirchenschließungen und Kirchenumnutzungen.
Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland, Band 117,
Münster/München, 2011, ISBN 978-3-8309-2472-2
Trotz voranschreitender Entkirchlichung bewegt die Aufgabe von Gotteshäusern die Menschen. In diesem Spannungsverhältnis zwischen Wertepluralismus und Bedeutungsverlust der Kirchen einerseits und dem offensichtlichen Wunsch nach Leitbildern andererseits setzt die Studie der Volkskundlichen Kommission für Westfalen an. In einer Mikrostudie werden die Folgen von Gemeindefusionen und Kirchenschließungen für die betroffenen gesellschaftlichen Gruppen untersucht und es wird danach gefragt, was passiert, wenn es heißt: Gotteshäuser zu verkaufen.
Berger, Peter A. mit Hock, Klaus und Klie, Thomas (Hg.) (2014): Hybride Religiosität – posttraditionale Gemeinschaft. Kirchenbauvereine, Gutshausvereine und alternative Gemeinschaften in Mecklenburg-Vorpommern.
Rostocker Theologische Studien, Band 26,
Berlin/Münster, 2014, ISBN 978-3-643-12453-1
In diesem Band geht es um Formen hybrider Religiosität, die sich an symbolischen Orten im ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommerns (Dorfkirchen, Gutshäusern,
ehemaligen LPG-Anlagen u. a.) herausgebildet haben. Es werden Ergebnisse quantitativer und qualitativer Untersuchungen präsentiert und in das von den Herausgebern entwickelte Deutungskonzept der „Religionshybride“ eingezeichnet.
Beste, Jörg (2014): Kirchen geben Raum. Empfehlungen zur Neunutzung von Kirchengebäuden.
StadtBauKultur NRW,
Düsseldorf, 2014, ISBN 978-3-939745-11-2
Die Publikation widmet sich der Frage, wie sich Kirchen durch neue Nutzungen und bauliche Eingriffe weiterhin in angemessener Weise erhalten und nutzen lassen. Im Zentrum stehen nicht nur architektonische Aspekte, sondern auch die Frage, wie die Beteiligten und Betroffenen in den Prozess der Neuorientierung mit einbezogen werden können. Sie richtet sich an betroffene Kommunen, Kirchengemeinden und Amtskirchen sowie an Denkmalpfleger, Architekten, Bürgerinitiativen und alle anderen, die sich aktiv mit der Neuorientierung von Kirchengebäuden befassen.
Bredenbeck, Martin (2015): Die Zukunft von Sakralbauten im Rheinland.
Bild – Raum – Feier, Studien zu Kirche und Kunst, Band 10,
Regensburg, 2015, ISBN 978-3-7954-2650-7
Die großen christlichen Kirchen reagieren auf Nachwuchs- und Wirtschaftsprobleme: Priestermangel, steigende Kosten für Personal und Bauunterhalt und vergleichbare Gründe führen in Bistümern und Landeskirchen zu Gemeindefusionen, wobei Kirchen stillgelegt, umgebaut, verkauft und abgerissen werden. Die kunsthistorische Studie dokumentiert die Vorgänge im Rheinland, benennt Veränderungen und Verluste. Vor allem würdigt sie die positiven Ansätze, mit der Situation umzugehen: Aus Kirchen kann mehr werden als Baugrund für Häuser: Schwerpunktkirchen wie Kulturkirchen und Kolumbarien, die Nutzung durch neue Gemeinden oder ein respektvoller Leerstand liegen nahe.
Büchse, Angelika mit Fendrich, Herbert und Reichling, Philipp und Zahner, Walter (Hg.) (2012): Kirchen – Nutzung und Umnutzung. Kulturgeschichte, theologische und praktische Reflexionen.
Münster, 2012, ISBN 978-3402129395
Die Nutzung und Umnutzung von Kirchen gehört zu den zentralen Herausforderungen der christlichen Kirchen in Deutschland. Der Band beleuchtet die vielschichtige Thematik in fundierten Beiträgen aus unterschiedlichen fachlichen und praktischen Perspektiven und veranschaulicht sie durch zahlreiche Abbildungen. Er richtet sich an Fachleute wie Interessierte und bietet fundierte Informationen sowie richtungsweisende Impulse.
Deutsche Stiftung Denkmalschutz und Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland (Hg.) (2011): Kirche leer – was dann? Neue Nutzungskonzepte für alte Kirchen.
Tagungsdokumentation 2. bis 4. April 2009, Berichte zu Forschung und Praxis der Denkmalpflege in Deutschland, Band 17,
Mühlhausen, 2011, ISBN 978-3865686848
Erst das moderne Denkmalverständnis hat die Umnutzung alter Kirchen hervorgebracht, die mit der überkommenen Substanz schonend umgeht und die Bedeutung sakraler Bauten im Stadt- bzw. Ortsgefüge berücksichtigt. Viele leerstehende und verfallene Kirchen mit zum Teil wertvoller Ausstattung konnten in den vergangenen Jahrzehnten mit Hilfe von neuen Nutzungskonzepten erhalten, das heißt vor dem Abriss bewahrt werden. Der vorliegende Band liefert zahlreiche Beiträge, die sich anhand konkreter Beispiele zunächst mit den Ursachen des Kirchenleerstandes, folgend mit der Kirchenerhaltung und abschließend mit ihrer Umnutzung befassen.
Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland und Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz (Hg.) (2012): Kirchen im Dorf lassen. Erhaltung und Nutzung von Kirchen im ländlichen Raum.
Schriftenreihe des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz, Band 81,
Berlin, 2012
Der Band dokumentiert die Tagung „Kirchen im Dorf lassen – Erhaltung und Nutzung von Kirchen im ländlichen Raum“, die im April 2011 in Marburg stattfand. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kirchengebäude im ländlichen Raum angesichts von Mitgliederschwund, demografischem Wandel und knapper finanzieller Mittel dauerhaft erhalten werden können. Er versammelt Beiträge aus Denkmalpflege, Kirchen, Kommunen und bürgerschaftlichem Engagement und beleuchtet sowohl die kulturelle und identitätsstiftende Bedeutung von Dorfkirchen als auch praktische Strategien zu ihrer Sicherung und Umnutzung. Diskutiert werden denkmalpflegerische, rechtliche und organisatorische Aspekte sowie Beispiele gelungener Nutzungskonzepte. Insgesamt versteht sich die Publikation als fachlicher Beitrag zur Vernetzung der Akteure und zur Entwicklung tragfähiger Lösungen für bedrohte Sakralbauten im ländlichen Raum.
Erne, Thomas (Hg.) (2010): Protestantischer Kirchenbau mit Zukunft?
KBI (EKD-Institut für Kirchenbau und Kirchliche Kunst der Gegenwart), Band 2,
Darmstadt, 2010, ISBN 978-3941310155
Die evangelische Kirche in Deutschland verfolgt gegenwärtig ein ambitioniertes Reformprogramm. Der äußere Anlass sind Zahlen. Die vorhandenen kirchlichen Strukturen müssen an sinkende Einnahmen und abnehmende Mitglieder angepasst werden. In einer alternden Gesellschaft ist das ein Problem, das nicht nur die Kirche betrifft. Die Sozialsysteme müssen an die veränderte Altersstruktur angepasst werden. Die Infrastruktur der Städte und Regionen muss intelligent geschrumpft werden. Die Kirche versucht die Herausforderung als Chance zur intelligenten Transformation zu verstehen. Sie will auf die Zahlen mit einem Qualitätssprung reagieren, sowohl bei ihren Inhalten wie in ihrer Organisationsform. Worin besteht nun bei der Reform der Kirche die Bedeutung der Kirchengebäude? Diese Frage war der Anlass für eine Tagung des EKD-Instituts für Kirchenbau in Marburg in Zusammenarbeit mit der Ev. Akademie in Hofgeismar.
Erne, Thomas (Hg.) (2012): Kirchenbau.
Grundwissen Christentum, Band 4,
Göttingen, 2912, ISBN 978-3-525-56852-1
Unsere Kirchen unsere Kultur Tiefenbohrungen entlang der Geschichte des Kirchenbaus. Zwölf Kirchen werden in diesem Band in architekturhistorischer und religionspraktischer Perspektive von Kerstin Wittmann-Englert und Thomas Erne vorgestellt. Zum Grundwissen im Kirchenbau gehören die Objektgeschichte der Kirchen sowie die Nutzerperspektive. Die Herausgeber wählten die zwölf Kirchen aus, weil sie einerseits für eine bestimmte Epoche charakteristisch sind und zugleich ein prägnantes Modell religiöser Praxis bieten. Die exemplarischen Tiefenbohrungen entlang der Geschichte des Kirchenbaus bis in die jüngste Gegenwart werden durch eine kulturphilosophische Rahmenerzählung von Jörg Lauster miteinander vernetzt. Am Ende des Bandes steht ein Essay von Paul Kahlfeldt, der darin eine eigene systematische Perspektive auf Kirchenbau entwickelt.
Erne, Thomas mit Noss, Peter und Brach, Christian (Hg.) (2016): Open Spaces. Räume religiöser und spiritueller Vielfalt.
KBI (EKD-Institut für Kirchenbau und Kirchliche Kunst der Gegenwart), Band 10, Weimar, 2016, ISBN 978-3-89445-532-3
Es gibt zahlreiche Beispiele für die Begegnung von verschiedenen Religionen in der modernen Zivilgesellschaft. In der Gestaltung von multireligiösen Räumen verschafft sich die Begegnung Ausdruck und konkrete Form. In Flughäfen, Krankenhäusern, ehemaligen Kirchen oder Universitäten, in Landschaftsparks, Parlamentsgebäuden und Schulen sind sie zu finden. Dieser Band stellt anhand der Bilder einer Ausstellung die Vielfalt solcher Räume vor. In den Beiträgen aus unterschiedlichen Perspektiven von Theologie, Kunst und Religionswissenschaften, Architektur, Fotografie und Soziologie werden verschiedene Aspekte reflektiert, die für die Gestaltung wichtig sind.
Erne, Thomas (Hg.) (2017): Hybride Räume der Transzendenz. Wozu wir heute noch Kirchen brauchen. Studien zu einer postsäkularen Theorie des Kirchenbaus.
Leipzig, 2017, ISBN 978-3-374-04833-5
Kirchen sind der Ort, an dem sich sonntags eine christliche Gemeinde zum Gottesdienst versammelt. Gleichzeitig besucht jedes Jahr ein Millionenpublikum die Kirchen, um unabhängig von den Gottesdiensten einfach die besondere Atmosphäre der Räume zu erleben. Die religiöse Erfahrung der Transzendenz, die ein Gemeindemitglied in der Liturgie des Gottesdienstes erlebt, wird so überlagert von den ästhetischen Erfahrungen, die ein Besucher im Kirchenraum macht. Kirchen sind hybride Räume der Transzendenz. Es kann dort ein charmanter Übergang von ästhetischer zu religiöser Transzendenz stattfinden. Es kann aber auch ein Grenzkonflikt entstehen, wenn sich Religion und Kunst voneinander abgrenzen. Beides, Kontinuität und Diskontinuität, gleitende Übergänge und harte Brüche, eröffnet eine Kirche, sofern es in ihr Transzendenz im Plural gibt als Ereignis der Kunst und als Ereignis der Liturgie.
ESWiD Evangelischer Bundesverband für Immobilienwesen in Wissenschaft und Praxis e.V. (Hg.) (2016): Bewertung des kirchlichen Immobilienbestandes. Besonderheiten immaterieller Werte bei der Bewertung von Sakralbauten im Lichte der Nachhaltigkeit.
Baden-Baden, 2016, ISBN 978-3-8487-3352-1
Erstmals wird an Kirchengebäuden untersucht, wie immaterielle Werte erfasst und ermittelt werden können. Damit werden diese Werte messbar und berücksichtigungsfähig bei der Entscheidungsfindung. Die Untersuchung stellt die klassischen Bewertungsmethoden Sachwert, Vergleichswert oder Ertragswertverfahren vor und zeigt die Grenzen der Anwendbarkeit für Gebäude, die entweder keinen Markt haben oder wegen ihrer einmaligen Bauweise nicht bewertbar sind, auf. Danach werden die – insbesondere aus dem angelsächsischen Raum stammenden – methodischen Ansätze, wie etwa die Reisekostenmethode, dargestellt und an den Herausforderungen der Kirchengebäude erprobt.
Die Untersuchung zeigt, dass es möglich ist, das Paradoxon – immaterielle Werte und deren Messbarkeit – aufzulösen. Die Dimension der kirchlichen und gesellschaftlichen Bedeutung von Kirchengebäuden, aber auch anderer stadtbildender und/oder historischer Gebäude wird damit erfassbar und deutlich.
Gerhards, Albert und de Wildt, Kim (Hg.) (2015): Der sakrale Ort im Wandel.
Studien des Bonner Zentrums für Religion und Gesellschaft,
Würzburg, 2015, ISBN 978-3-95650-106-7
Kirchen werden abgerissen und zugleich Moscheen neu errichtet. Die scheinbar paradoxalen Phänomene rufen oft heftige Emotionen hervor und rücken die Debatte um sakrale Orte in den Blickpunkt. Dieser Band geht einer Bandbreite von Fragen nach, die die Bedeutung und Funktion der sakralen Orte in unserer von Entkirchlichung und religiöser Vielfalt geprägten Gegenwart betreffen. Dabei geht er von der Annahme aus, dass unsere Gesellschaft sakrale Orte braucht, insofern diese nicht nur wichtige religiöse Funktionen ausüben, sondern vor allem auch Freiräume bieten in einer auf Zweck und Leistung fixierten Zeit. Dies bleibt freilich für die Orte selbst nicht ohne Folgen. Die Frage nach dem sakralen Ort im Wandel wird hier in multidisziplinärer und multireligiöser Hinsicht kontextualisiert sowie anhand konkreter Fallbeispiele präzisiert, um so Zukunftsperspektiven zu eröffnen.
Gerhards, Albert und de Wildt, Kim (Hg.) (2017): Wandel und Wertschätzung. Synergien für die Zukunft von Kirchenräumen.
Regensburg, 2017, ISBN 978-3-7954-3145-7
Nationale und internationale Fachleute verschiedener Disziplinen wie Architektur, Kunstgeschichte, Denkmalpflege, Theologie oder Islamwissenschaft sowie Entscheidungsträger aus dem kirchlichen Bereich geben aus verschiedener Sicht Antworten auf die Frage, ob die heutige Gesellschaft noch Kirchen braucht, wer darüber entscheidet oder entscheiden sollte und was die Herausforderungen bei solchen Prozessen sind. Dass mit der Transformation der Sakralbaulandschaft mehr auf dem Spiel steht als „nur“ der Verlust von Gottesdienstorten für Christen, dass damit das Recht einer Gesellschaft auf zweckfreie Räume und das Bedürfnis an Identifikationsorten für alle tangiert wird, ist die tragende Grundthese.
Gothe, Kerstin mit Kunz, Alexa Maria und Nagorni, Klaus (2011): Vom Sakralen zum Banalen? Heilige Räume im Wandel.
Herrenalber Forum, Evangelische Akademie Baden,
Karlsruhe, 2011, ISBN 978-3896745675
Darf man eine Kirche in eine Disco umfunktionieren oder in eine Kletterhalle? Was auf den ersten Blick absurd erscheint, ist für die Kirche heute blanke Realität: Viele ihrer Bauten sind schlichtweg nicht mehr zu unterhalten und werden daher umgenutzt, veräußert oder sogar abgerissen. Das stellt die Kirche vor große Herausforderungen. Fragen des Denkmalschutzes spielen ebenso eine Rolle wie ökonomische, gestalterische und energetische Fragen. Entsprechend richtet sich das Buch, das als Zusammenschnitt dreier Tagungen zu dem Thema entstanden ist, an alle Menschen, die sich mit Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Kirchengebäuden beschäftigen – ob als Gemeindemitglied, Pfarrer, Architekt, Kommunalpolitiker, Gesellschaftsbeobachter oder Planer. Es soll dazu beitragen, dass Dialoge geführt werden und Chancen für neue Nutzungen, neue Nutzer und lebendige Räume wahrgenommen werden können.
Gropp, Birgit und Meys, Oliver (2010): Kirchen im Wandel. Veränderte Nutzung von denkmalgeschützten Kirchen.
Landesinitiative StadtBauKultur NRW, LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen,
Neuss, 2010, ISBN 978-3-939745-06-8
Kirchen im Wandel – Veränderte Nutzung denkmalgeschützter Kirchen
Café und Kulturzentrum, Bürobasilika oder Kletterkirche? Die Umnutzung von Kirchen ist eine architektonische, denkmalpflegerische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderung, der sich die Landeskirchen und Diözesen angesichts schwindender Mitgliederzahlen stellen müssen. In Nordrhein-Westfalen gibt es bereits zahlreiche Projekte, die das breite Spektrum der Nutzungsmöglichkeiten zeigen. Die Publikation stellt rund 50 Beispiele vor.
Halbfas, Hubertus (2019): Die Zukunft unserer Kirchengebäude. Problemlage und Lösungswege.
Ostfildern, 2019, ISBN 978-3-8436-1112-1
Hubertus Halbfas erläutert Geschichte und Sinndeutung des christlichen Kirchenbaus einerseits, die aktuelle Krise des kirchlichen Christentums andererseits. Sein Buch ist ein Plädoyer, die Kirchenbauten auch in einer nachkirchlichen Zeit zu erhalten: als Orte, die dazu herausfordern, den Alltag zu übersteigen, die Gemeinschaft zu suchen, die Feier zu achten und die Geschichte wie das eigene Leben zu bedenken.
Hense, Ansgar und Schulten, Markus (Hg.) (2019): Für immer geheiligt? Konversion kirchlicher Gebäude und Liegenschaften.
Münster, 2019, ISBN 978-3-402-24625-2
Wie lange muss eine Kirche offengehalten werden? Kann sie – wenn ja, unter welchen Voraussetzungen – entweiht werden? Gibt es Beschränkungen hinsichtlich einer neuen Nutzung? Dürfen Kirchen ohne weiteres verkauft werden? Mit diesen und anderen Fragen hat sich eine Studienwoche des Instituts für Staatskirchenrecht der Diözesen Deutschlands vom 24.-26. April 2017 befasst. Dieser Tagungsband dokumentiert die Fachbeiträge und die wesentlichen Ergebnisse.
Jespers, Jan mit Danckers, Jonas und Stevens, Dimitri (2018): Leven in de kerk. Valorisatie, medegebruik, nevenbestemming en herbestemming van onroerend religieus erfgoed in Vlaanderen.
Brügge, 2018, ISBN 978-9049617325
Keller, Sonja (2016): Kirchengebäude in urbanen Gebieten. Wahrnehmung – Deutung – Umnutzung in praktisch-theologischer Perspektive.
Praktische Theologie im Wissenschaftsdiskurs, Band 19,
Berlin, 2016, ISBN 978-3-11-045161-0
Die Studie analysiert, wie Kirchengebäude unterschiedlich wahrgenommen und gedeutet werden und wie diese Deutungsvielfalt die Bewertung von Umnutzungen beeinflusst. Auf Grundlage teilstandardisierter Gruppendiskussionen und einer strukturierten Inhaltsanalyse werden Wahrnehmungen, Nutzungen und Bedeutungen von Kirchengebäuden herausgearbeitet. Der festgestellte „Bedeutungsüberschuss“ wird theoretisch und interdisziplinär eingeordnet, indem Wahrnehmungskontexte, Nutzungsverschiebungen, theologische Deutungen und die räumliche Wirkung der Gebäude berücksichtigt werden.
Koll, Julia mit Drews, Alber und Dahling-Sander, Christoph (Hg.) (2019): Kulturkirchen. Kunststück! Was schafft Kulturkirche, was Kultur und Kirche nicht schaffen?
Stuttgart, 2019, ISBN 978-3-17-033355-0
Kulturkirche – unter diesem Label firmieren verschiedenste Formate, von der anspruchsvollen Kulturarbeit einer Ortsgemeinde über urbane Profilkirchen bis zum entwidmeten Sakralgebäude in öffentlicher Trägerschaft. Sie alle verbindet jedoch der Anspruch, Theologie und religiöse Praxis mit zeitgenössischer Kunst zusammenzubringen. Zugleich bilden Kulturkirchen Kontaktflächen für die städtische und regionale Öffentlichkeit. Der Band zeigt, wie Kulturkirchen die Zusammenarbeit mit anderen kulturellen Akteuren und Institutionen fördern und das kulturpolitische Profil kirchlicher Kulturarbeit prägen. Dies verbindet sich mit dringlichen kirchentheoretischen Fragen, z.B. nach neuen Sozialformen, Milieus und dem Verhältnis von Kulturkirchen und klassischer Gemeindearbeit.
Leonhard, Clemens und Schüller, Thomas (Hg.) (2012): Tot in die Kirche?
Rechtliche und liturgische Aspekte der Profanierung von Kirchen und ihre Umnutzung zu Kolumbarien.
Regensburg, 2012, ISBN 978-3-7917-2463-8
Das Buch bietet eine aktuelle Handreichung für die Profanierung sowie für teilweise oder vollständige Umwandlung von Kirchengebäuden in Urnengräber, kommentiert Beispiele und gibt konkrete juridische Hinweise für den Kontext der katholischen Kirche in Deutschland. Bei Umwidmungen stellt sich außerdem die Frage der gottesdienstlichen Gestaltung des Abschlusses der liturgischen Nutzung. Solche Feiern beschließen oft konfliktreiche und schmerzliche Prozesse der Entscheidungsfindung. Beispiele aus Geschichte und Gegenwart unterstützen die Gestaltung und Bewertung von Abschieds- und Profanierungsfeiern.
Nollert, Angelika mit Volkenandt, Matthias und Gollan, Rut-Maria und Frick, Eckhard (Hg.) (2011): Kirchenbauten in der Gegenwart. Architektur zwischen Sakralität und sozialer Wirklichkeit.
Regensburg, 2011, ISBN 978-3791722092
Was ist sakraler Raum, welche Rolle kann ihm heute zukommen? Was geschieht, wenn Kirchenbauten ihre originäre Bedeutung verlieren? Dieser Band verbindet die Dokumentation ausgewählter Kirchen mit einer interdisziplinären Diskussion der Bedeutung von Kirchen und ihrer Entwicklung aus theologischer, gesellschaftlicher, architektonischer, urbanistischer sowie philosophischer Perspektive.
Noss, Peter und Erne, Thomas (Hg.) (2014): Unterwegs im Experiment. Protestantische Transformationen im Ruhrgebiet.
Essen, 2014, ISBN 978-3-8375-0899-4
Der Protestantismus hat orientierende Kraft in der Gegenwart, wenn er sich den Veränderungsprozessen in einer zunehmend säkularen Welt stellt. Das Ruhrgebiet, ständigen Transformationsprozessen unterworfen, ist dabei ein beispielhaftes Experimentierfeld. Ist Religion Motor oder Hemmschuh kultureller Entwicklungen? Welche Rolle spielt der Protestantismus dabei? Was ist sein Profil und wie ist er beteiligt? Die Beiträge fragen nach dem Verhältnis von Kultur und Evangelischer Kirche. Es geht um Theater, Musik und Film, um Gott in der Stadt, religiöse Vielfalt und das evangelische Selbstverständnis, um Grenzerfahrungen und Niederlagen, um Arbeitswelt und Humor, Körperwahrnehmung und Sport, um Trivialität und theologische Begründungen.
Rebenstorf, Hilke mit Zarnow, Christopher und Körs, Anna und Sigrist, Christoph (Hg.) (2018): Citykirchen und Tourismus. Soziologisch-theologische Studien zwischen Berlin und Zürich.
Leipzig, 2018, ISBN 978-3374054664
Jährlich strömen Hundertausende in die Kathedralen, Dome und Münster von Nürnberg, Berlin, Dresden, Basel und anderen Städten. Dieser boomende Citykirchentourismus wirft unzählige Fragen auf, die in der empirisch angelegten Studie „Citykirchen und Tourismus“ aufgenommen und deren Ergebnisse in diesem Buch veröffentlicht werden. Die hier vorgestellte Studie zeichnet auf Basis einer systematisch-vergleichenden Kombination von statistischer Fragebogenerhebung an zwölf Citykirchen sowie der exemplarischen qualitativen Vertiefung am Berliner Dom und am Großmünster in Zürich ein differenziertes Bild der aktuellen Besucherschaft von Citykirchen in Deutschland und der Schweiz.
Schäfer, Eva (2018): Umnutzung von Kirchen. Diskussionen und Ergebnisse seit den 1960er Jahren.
Weimar, 2018, ISBN 978-3-95895-051-1
Die Nutzung von Kirchengebäuden sinkt in Westeuropa weiter. Zur Erhaltung des christlichen Bauerbes scheint die Umnutzung daher ein probates Mittel zu sein. Eine Neunutzung bringt allerdings in ideeller und denkmalpflegerischer Hinsicht verschiedene Herausforderungen mit sich. Die aktuell diskutierte Problematik hat nach 1960 in der DDR und den Niederlanden eine Vorgeschichte, die aufzeigt, wie anspruchsvoll eine nachhaltige, denkmalgerechte Kirchen-Neunutzung ist. Eva Schäfer stellt nicht nur eine kritische Geschichte der Kirchenumnutzung vor, sondern geht auf die Umnutzungsprozesse ausgewählter Beispielfälle ein. Sie stellt zudem Zusammenhänge her zwischen der internationalen Kirchenbaudiskussion in der zweiten Hälfte des 20. Jh. und den umgesetzten Profanierungen dieser Zeit.
Schlüter, Ralf und Winter, Stephan (Hg.) (2015): Kirchen im Umbau. Neue Nutzungen kirchlicher Räume im Bistum Osnabrück.
Osnabrück, 2015, ISBN 978-3-925164-74-3
Viele Kirchen erfüllen heute ihre ursprüngliche Funktion nur noch eingeschränkt, weshalb im Bistum Osnabrück kreative Umbauten wie Kolumbariumskirchen oder Mehrfachnutzungen als Alternative zum Abriss erprobt werden. Das Projekt zeigt anhand konkreter Beispiele die Chancen, aber auch die Herausforderungen dieser Umbrüche.
Schmid, Barbara (2018): Zukunft Sakralbau im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen.
Schriftenreihe Bau- und Immobilienmanagement, Band 31,
Weimar, 2018, ISBN 978-3-95773-240-8
Die Tagung „Zukunft Sakralbau“ stand unter den Vorzeichen der dramatischen Entwicklung der Kirchenschließungen beider christlicher Kirchen, mit dem Verschwinden der Kirchengebäude an städtebaulich relevanten Standorten. Anlässlich der Tagung der Fakultät Architektur und Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar wurde der Diskurs interdisziplinär geführt, mit den Aspekten einer bundesweiten digitalen Erfassung der Sakralbauten und ihrem gesellschaftlichen Nutzen. Im Fokus des Tagungsberichtes steht die Bedeutung der christlichen Kirchengebäude als prägende, identitätsstiftende Symbole für das Stadtbild und die Menschen. Moscheen in Hinterhöfen und Gewerbegebieten verdeutlichen Ausgrenzungen an Randgebiete und die Notwendigkeit von Toleranzprozessen.
Willinghöfer, Jürgen und Weitemeier, Lars (Hg.) (2017): 500 Kirchen – 500 Ideen. Neue Nutzung für sakrale Räume.
Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM), Internationale Bauausstellung (IBA) Thüringen,
Berlin, 2017, ISBN 978-3-86859-494-2
Die Projektdokumentation versammelt 500 Ideen zum Umgang mit leerstehenden Kirchen, insbesondere im ländlichen Raum. Essays beleuchten theologische, politische und architektonische Dimensionen.
Wüstenrot Stiftung (Hg.) (2017): Kirchengebäude und ihre Zukunft. Sanierung – Umbau – Umnutzen.
Ludwigsburg, 2017, ISBN 978-3-933249-37-1
Die Publikation präsentiert Ergebnisse eines bundesweiten Wettbewerbs der Wüstenrot Stiftung zur Zukunft von Kirchengebäuden und zeigt wie Kirchen und Gemeindezentren als öffentliches Bekenntnis und sichtbarer Teil kultureller Identität erhalten werden können.
Zahner, Walter und Resenberg, George (Hg.) (2018): Zusammenspiel. Kunst im sakralen Raum.
Regensburg, 2018
Die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst (DG) initiiert in Kooperation mit dem Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst (VAH) eine Wanderausstellung zum Thema Kunst im sakralen Raum in Deutschland nach 2000. Der Kirche als Bewahrerin und Förderin des kulturellen und künstlerischen Erbes kommt auch heute eine wichtige Rolle zu. Sie regt neue kulturelle Leistungen im öffentlichen Raum an und eröffnet den Diskurs in der Gesellschaft zwischen Glaube und Wissenschaft.

Bücher
2020 bis 2029
ArchitekturForumLübeck e.V. (Hg.) (2025): Kirchendämmerung. Vom Sakral- zum Profanbau: Wie weiter mit aufgegebenen Kirchen?
Lübeck, 2025
Auch in Lübeck wird eine rege Debatte geführt, welche Kirchengebäude weiterhin für die Gemeindearbeit erhalten bleiben und welche künftig nicht mehr religiös genutzt werden sollen. Hieraus ergeben sich zentrale Fragestellungen: Welche Kirchen stehen zur Disposition? Welche Bedeutung haben diese baukulturell und stadträumlich für ihr jeweiliges Quartier? Wie könnte die Zukunft der Kirchenbauwerke, wie gelungene Kirchenkonversion aussehen? Im Sommer 2024 wurde unter dem Titel „Kirchendämmerung“ ein ArchitekturSommer initiiert, der sich in vielfältigen Veranstaltungen diesem Thema gewidmet hat. Diskussionen, Ideen und Perspektiven sind in dieser Publikation dokumentiert.
Beusker, Elisabeth (Hg.) (2021): Umnutzung von Kirchen. Beispiele aus Nordrhein-Westfalen.
iPE Reihe Umnutzung, Band 1,
Göttingen 2021, ISBN 978-3- 7369-7233-9
Das Lehr- und Forschungsgebiet für Immobilienprojektentwicklung (iPE) veröffentlicht in der Reihe Umnutzung interessante Beispiele zu revitalisierten Immobilien. Der vorliegende Band 1 zur Umnutzung von Kirchen beinhaltet 21 Beispiele zu entweihten und umgebauten Sakralbauten aus Nordrhein-Westfalen, die zwischen 1865-1965 errichtet wurden. Die Vielfalt an neuen Nutzungskonzepten für Kulturgebäude, Kolumbarien, Sportbauten, Büro- und Verwaltungsgebäude, Wohngebäude und Kindergärten zeigt das Potenzial zur Umnutzung von Kirchen anschaulich auf.
Bienert, Sven mit Dürr, Marius S. und Weiß, Johann (Hg.) (2025): Immobilie Kirche. Umnutzungsstrategien im Zusammenspiel von Architektur, Baukultur, Quartier und Ökonomie.
Sakralraumtransformationen, Band 3,
Münster, 2025, ISBN 978-3-402-21268-4
https://www.aschendorff-buchverlag.de/digibib/?digidownload&tid=21267
Der Tagungsband zur zweiten Jahrestagung von TRANSARA 2022 betrachtet Kirchengebäude aus immobilienwirtschaftlicher und interdisziplinärer Perspektive. In Fachbeiträgen und Praxisberichten werden nachhaltige Umnutzungs- und Finanzierungskonzepte vorgestellt.
Bock, Florian und Böntert, Stefan (Hg.) (2023): Was Steine erzählen.
Diskurse und Debatten um Profanierung und Umnutzung von Kirchen.
Kirche in Zeiten der Veränderung, Band 15,
Freiburg im Breisgau, 2023, ISBN 978-3-451-34168-7
Erfahrungen zeigen, dass Umnutzung und Abriss von Kirchengebäuden häufig mit erheblichen Konflikten einhergehen. Die Beiträge in diesem Buch gehen der bisher kaum erforschten Frage nach, welche Charakteristika die Diskurse und Debatten aufweisen, die geführt werden, wenn der Entschluss zur Umnutzung oder zum Abriss bereits gefällt und die Veränderung fest ins Auge gefasst ist. Das Buch leistet einen Beitrag zum differenzierten Verstehen dieses Veränderungsprozesses und verfolgt zugleich ein theologisches wie ein kulturwissenschaftliches Interesse.
Bresgott, Klaus-Martin mit Claussen, Johann Hinrich und Rhein, Stefan (Hg.) (2025): Leben statt Leere. Überlegungen und Anregungen zum Umgang mit unseren Kirchen.
Berlin, 2025, ISBN 978-3-9823816-5-7
Das Buch will ein Ausrufezeichen setzen und zugleich Perspektiven aufzeigen. Säkularisierung, Individualisierung, Pluralisierung, Traditionsabbruch, Vertrauensverlust, religiöses Desinteresse bestimmen den Alltag der beiden großen Kirchen in Deutschland und den Blick auf sie. Stadtplanung und Architektur, Baukultur und Denkmalpflege, Kunstgutschutz und kulturelle Bildung, Kirche, Staat und Zivilgesellschaft, Theologie und Gemeindearbeit plädieren hier gemeinsam für den Erhalt und gegen den Abriss, verorten die Kirchengebäude in der Gesellschaft und verstehen sie als Gemeinschaftsaufgabe.
Franz, Birgit mit Maybaum, Georg und Tinney, Sonja (Hg.) (2021): Kirchliche Coworking-Spaces als Orte modernen Arbeitens und Glaubens. Eine Studie zu den 20 „FriedO“-Dorfkirchen.
Holzminden, 2021, ISBN 978-3-95954-118-3
In Zeiten gesellschaftlicher und kirchlicher Umbrüche setzt die Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchen in der Region Friedland-Obernjesa (FriedO) mit ihrem freiwilligen Zusammenschluss ein starkes Zeichen: 20 Dörfer und Kirchen werden gemeinsam in den Fokus genommen. Das in dieser den letzten zehn Jahren gemeinsam entwickelte Vertrauen bildet das Fundament für die angeratenen Überlegungen, die Gotteshäuser zukunftsfähig aufzustellen, indem man sie für neue Nutzungen öffnet. Dabei gilt es, notwendige monetäre Zwänge mit den Chancen mutiger kirchen- und dorfgemeindlicher Entwicklungen zu verknüpfen. Die hier vorgelegte Studie stellt im Prozess einen Teilaspekt dar, der die Möglichkeiten der Implementierung von Coworking-Spaces in Dorfkirchen visioniert.
Franz, Birgit mit Maybaum, Georg und Tinney, Sonja (Hg.) (2022): Räume für Ideen. Szenarien für eine erweiterte Nutzung von Dorfkirchen.
Holzminden, 2022, ISBN 978-3-95954-129-9
Im Ev.-luth. Kirchengemeindeverband Friedland/Obernjesa (FriedO) haben sich die Kirchengemeinden freiwillig zusammengeschlossen, um die Aktivitäten ihrer Mitglieder gemeindeübergreifend für ihre Orte und Kirchen zu koordinieren: 13 Kirchengemeinden. 20 Orte. 20 Kirchen. Die Gotteshäuser sind die Schätze ihrer Dörfer. Auch bezogen auf deren Gebrauch agieren die Menschen vor Ort in einem sich ergänzenden Selbstverständnis (anstelle eines konkurrierenden). Gemeinsam werden neue „Mitbewohnerinnen“ und „Mitbewohner“ gesucht. Das zugehörige Credo lautet: Unsere Kirchen öffnen und erhalten für eine erweiterte Nutzung! Und dieses vor dem zunächst beängstigenden Szenario, dass diese Gotteshäuser demnächst mit deutlich geringeren Mitteln auskommen müssen, weil perspektivisch die Baumittelzuweisungen um rund ein Drittel reduziert werden! Unbeschadet dessen geht es im gestarteten Transformationsprozess nicht um das Befüllen der von Leerstand bedrohten Dorfkirchen, sondern um die gemeinsame und gesamtgesellschaftliche Sozialraumgestaltung.
Gerhards, Albert (Hg.) (2023): Kirche im Wandel. Erfahrungen und Perspektiven.
Sakralraumtransformationen, Band 1,
Münster, 2023, ISBN 978-3-402-21262-2
https://www.aschendorff-buchverlag.de/digibib/?digidownload&tid=21262
Die Publikation legt den Fokus auf die Reflexion von Erfahrungen mit Transformationen und Perspektiven hinsichtlich der Präsenz der Religionsgemeinschaften in den Gesellschaften. Sakralbauten werden dabei als öffentliche Repräsentanten, multifunktionale Orte und Indikatoren gesellschaftlichen Wandels verstanden. Als Kulturgüter und städtebauliche Markenzeichen gehören sie der gesamten Gesellschaft, weshalb ihre Weiterentwicklung und ihr Erhalt eine gemeinsame Aufgabe von Kirche, Politik, Wirtschaft und Kultur ist. Der Band dokumentiert die Ergebnisse der ersten Jahrestagung der interdisziplinären DFG-Forschungsgruppe TRANSARA, die den aktuellen Stand dieser Entwicklungen reflektiert und Orientierung für zukünftige Perspektiven bietet.
Graef, Sebastian mit Zahner, Walter und Maschke, Christine (Hg.) (2025):
Die Rolle der Kirche in der heutigen Gesellschaft. (Un)begrenzte Möglichkeiten?
Kirche in Gesellschaft im Bistum Regensburg, Band 1,
Regensburg, 2025, ISBN: 978-3-7954-9066-9
Der Sammelband beleuchtet aus theoretischer und praktischer Sicht, wie Kirche auf zentrale gesellschaftliche Veränderungen reagiert. Autorinnen und Autoren untersuchen Chancen und Herausforderungen im Umgang mit Säkularisierung, Digitalisierung und kultureller Pluralität und stellen die Frage nach der kirchlichen Rolle im öffentlichen Raum.
Kaschub, Annemarie (2022): Liturgie der Kirchenschließung. Eine kirchentheoretische und empirische Studie zu Entwidmungen.
Leipzig, 2022, ISBN 978-3-374-07167-8
Wie kann der Abschied von einem Kirchengebäude so gestaltet werden kann, dass er den Betroffenen hilft, den Verlust zu bewältigen? Mit Hilfe von Jan Hermelinks Kirchentheorie wird aufgezeigt, dass die Schließung einer Kirche eine Gemeinde in allen ihren Dimensionen tangiert. In einer multiperspektivisch angelegten qualitativen empirischen Studie werden darüber hinaus Entwidmungsgottesdienste umfassend untersucht.
Löffler, Beate und Sharbat Dar, Dunja (2023): Sakralität im Wandel. Religiöse Bauten im Stadtraum des 21. Jahrhunderts in Deutschland.
Berlin, 2023, ISBN 978-3-86859-741-7
Das Buch untersucht sakraltopografische Veränderungen in Deutschland seit 1990 anhand jüdischer, christlicher und muslimischer Sakralbauten und analysiert deren quantitativen und qualitativen Wandel. Dabei zeigt es, wie Architektur sowohl gesellschaftliche Ordnungen ausdrückt als auch sozial wirksam sein kann.
LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen (2022): St. Johannes in Telgte.
Transformation eines Baudenkmals. 20. Arbeitsheft der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen,
Steinfurt, 2022, ISBN 978-3-949076-11-4
Das ehemalige Pfarrzentrum St. Johannes in Telgte ist nicht nur ein bemerkenswertes Beispiel für die erfolgreiche Umnutzung einer Kirche, sondern auch für das außergewöhnliche Engagement von Bürger:innen für ein Kirchengebäude der Nachkriegszeit, das eine zentrale Rolle als Identifikationsobjekt und sinnstiftendes, verbindendes Element in der westfälischen Kleinstadt spielt. Als in den 2010er-Jahren das Pfarrzentrum und die zugehörige Kirche vor dem Abriss standen, geriet die Gegenwehr der Bevölkerung und die daraufhin geglückte Rettung des Ensembles in den Fokus der Aufmerksamkeit.
Menzel, Kerstin und Deeg, Alexander (Hg.) (2023): Diakonische Kirchen(um)nutzung.
Sakralraumtransformationen, Band 2,
Münster, 2023, ISBN 978-3-402-21265-3
https://www.aschendorff-buchverlag.de/digibib/?digidownload&tid=21265
Diakonische und gemeinwesenorientierte Kirchen(um)nutzungen sind bislang wenig erforscht, obwohl sie großes Potenzial für Kirche, Diakonie und Sozialräume bieten und gesellschaftlich wie kirchlich breite Zustimmung finden. Der Band beleuchtet Formen diakonischer Kirchennutzung anhand vielfältiger Beispiele und erschließt das Thema interdisziplinär aus Theologie, Sozial-, Kultur- und Planungswissenschaften.
Moser, Lukas (2023): Wir haben eine Kirche, haben Sie eine Idee?
Pastoralgeographische Erkundungen zur Transformation eines Stuttgarter Kirchenraumes.
Dissertation, Praktische Theologie heute, Band 189,
Stuttgart, 2023, ISBN 978-3-17-043412-7
Wenn sich Kirchen leeren, stellt sich früher oder später die Frage, wie mit den Gebäuden künftig umzugehen ist. Entsprechend sind Konzepte gefragt, die in kreativer Weise versuchen, den Leerstand positiv nutzbar zu machen. Das Stuttgarter Pilotprojekt „St. Maria als – Wir haben eine Kirche, haben Sie eine Idee?“ zeigt seit einigen Jahren beispielhaft, wie vielfältige Raumnutzungen für die Menschen der Stadt generiert werden. Mit raumsensibler Empirie und pastoralgeographischer Heuristik untersucht die Studie den Kirchenraum auf die räumlichen Wahrnehmungen der Menschen vor Ort, um neue Raumpotenziale freizulegen. Dabei werden theologische Lernfelder entfaltet und Spuren des Evangeliums offengelegt.
Nagel, Rainer (Hg.) (2020): Baukultur braucht Bildung! Ein Handbuch.
Bundesstiftung Baukultur, Potsdam, 2020, ISBN 978-3-9820133-6-7
20240502_BBK_Handbuch_Bildung_2.Auflage.pdf
Menschen prägen Räume, Räume prägen Menschen – und das bereits von klein auf. Form und Gestaltung der gebauten Umwelt haben eine große Bedeutung für Kinder, Jugendliche und auch für Erwachsene. Die Bildung, die die Wahrnehmung und den Zugang zur Baukultur umfasst, ist daher ein wichtiger Teil der Allgemeinbildung. Möglichkeiten, Wissen über Baukultur zu erwerben und Kompetenzen im aktiven Umgang damit auszubauen, gibt es viele. Das Handbuch informiert über Ideen, Partizipationsmöglichkeiten, Strukturen und gute Beispiele.
Nagel, Rainer (Hg.) (2024): Schulbuch Baukultur.
Bundesstiftung Baukultur,
Potsdam, 2024, ISBN 978-3-9822240-7-7
Das Schulbuch Baukultur der Bundesstiftung Baukultur ist das erste Buch für allgemein- und berufsbildende Schulen zum Thema Baukultur. Menschen ab ca. 11 Jahren (4./5. Klasse) vermittelt es Wissen zum Planen und Bauen und bietet einen Türöffner zu spannenden Räumen. Anhand vieler Beispiele, Grafiken und Aufgabenstellungen macht das Buch Vorschläge, wie wir unsere Umwelt erleben und aktiv gestalten können: in der Schule, zu Hause oder unterwegs im Stadtraum.
Schmied, Doris (Hg.) (2020): Kirche im Dorf.
Wüstenrot Stiftung,
Ludwigsburg, 2020, ISBN 978-3-96075-007-9
Das 21. Dorfsymposium des Arbeitskreises Dorfentwicklung beleuchtete die Bedeutung der Kirchen für Dörfer und ihre Bewohner:innen und diskutierte die Anpassung ihrer Angebote angesichts von Alterung, Schrumpfung und begrenzten Ressourcen. Die Broschüre dokumentiert die Beiträge des Symposiums, das den Dialog zwischen Kirche, Kommunalpolitik und Dorfgemeinschaft fördern wollte.
Schmid, Barbara (2024): Sakralbaustandorte im Kontext religiöser Nutzung und städtebaulich-architektonischer Veränderungen.
Dissertation, Schriftenreihe Bau- und Immobilienmanagement, Band 42,
Weimar, 2024, ISBN 978-3-95773-315-3
Vor dem Hintergrund der Problemstellung von Kirchenschließungen legt die vorliegende Arbeit eine Methode vor, mit der die Potenziale von Sakralbaustandorten erfasst und Entscheidungen für die Zukunft der Standorte getroffen werden können. Ausgangspunkt der Untersuchungen sind der Sakralbau und sein Standort, die als Einheit betrachtet werden. Ihre Erhaltung und Entwicklung erfordern eine ganzheitliche Wahrnehmung, um zu differenzierten Aussagen über die vorhandenen Potenziale zu gelangen. Dies führt zur These dieser Arbeit: Faktoren werden als Instrumente zur Unterstützung von Entscheidungsprozessen benötigt. Da die Immobilienökonomie keine geeigneten Standortmodelle zur Verfügung stellt, werden die interdisziplinären Wissenschaftsdisziplinen, die Sakralbaustandorte thematisieren, zur Identifikation standortrelevanter Faktoren untersucht. Während Kirchengebäude den Schwerpunkt der Forschung bilden, werden Synagogen und Moscheen als Vergleich hinzugezogen. Als Ergebnis werden die ermittelten Faktoren kategorisiert und tabellarisch gegliedert, so dass sie für die Durchführung von Standortprozessen und Potenzialanalysen zur Verfügung stehen. Für die Anwendung der Faktoren wird eine Prozessphase in einem Lebenszyklusmanagement für Sakralbaustandorte definiert.
Schwillus, Harald (Hg.) (2021): Religiöses Kulturerbe im Wandel. Nutzung und Umnutzung des religiösen Erbes in Europa.
Berlin, 2021, ISBN 978-3-8325-5381-4
Das europäische Kulturerbe umfasst materielle und immaterielle Zeugnisse, die Geschichte, Gegenwart und Identität prägen. Das Symposium „Religion ausstellen 2018 – Religiöses Kulturerbe im Wandel“ widmete sich diesem Thema im intereuropäischen Vergleich. Der Band versammelt die Vorträge sowie weitere eigens erstellte Fachbeiträge.
Steinmetz, Michel (Hg.) (2025): Pour que tous soient un! L’espace architectural, l’ieu d’une experience croyante.
Fons et Clumen, Band 6,
Freiburg (Schweiz), 2025, ISBN 978-2-88981-079-6
In der Überzeugung, dass die Frage der architektonischen Räume der Liturgie eine eingehendere Untersuchung verdient, haben mehrere Theologen und Architekten aus dem europäischen Raum beschlossen, ihre Ansätze miteinander zu verbinden. Ihre gemeinsame Arbeit erreichte einen ersten bedeutenden Meilenstein dank einer Studientagung, die vom Institut für Liturgiewissenschaft der Theologischen Fakultät Freiburg (Schweiz) organisiert wurde. Die Autoren schlagen vor, den liturgischen Raum im weiteren Sinne zu untersuchen, wobei jeder seine eigenen Forschungs- und Fachgebiete einbringt.
Stückelberger, Johannes und Seyffer, Ann-Kathrin (Hg.) (2022): Die Stadt als religiöser Raum. Aktuelle Transformationen städtischer Sakraltopographien.
Zürich, 2022, ISBN 978-3-290-22070-9
Die Stadt als religiöser Raum wandelt sich gegenwärtig stark. Das Buch beschreibt diesen Wandel mit Blick auf die Sakralbauten und Versammlungsräume der verschiedenen Religionsgemeinschaften. Wie werden Kirchen heute genutzt? In welchen Räumen feiern kleinere christliche Gemeinden? Wo stehen die Synagogen? Warum bleiben Moscheen und Tempel weitgehend unsichtbar? Diskutiert werden außerdem multireligiöse Räume, Friedhöfe, zivilreligiöse Bauten sowie Museen.
Weber, Hanna (2023): Zwischen sakral und profan. Umnutzung von Kirchen der Nachkriegsmoderne.
Weimar, 2023, ISBN 978-3-95773-307-8
Nachkriegsmoderne Kirchen in Deutschland, oft aus Beton, sind wegen geringer Beliebtheit häufig von Leerstand bedroht. Die Publikation untersucht Umnutzungen solcher Sakralbauten, zeigt, wie Innenraum, Fassaden und Grundstücke verändert werden und beschreibt so die Entstehung eines neuen, hybriden Gebäudetyps jenseits klassischer architektonischer Kategorien.
Welzel, Barbara und Barrenechea, Heide (Hg.) (2022): Kirchturmdenken. Sakralbauten in ländlichen Räumen.
Bielefeld, 2022, ISBN 9783763972470
Die Handreichung dokumentiert das bundesweite Förderprogramm „Kirchturmdenken“ und stellt 78 Projekte vor, die Sakralbauten als Orte kultureller Teilhabe und bürgerschaftlicher Begegnung neu erschließen.
Welzel, Barbara mit Barrenechea, Heide und Sommer, Ulrike (Hg.) (2023): Kirchturmdenken 2.0. Sakralbauten in ländlichen Räumen: Ankerpunkte lokaler Entwicklung und Knotenpunkte überregionaler Vernetzung.
Bielefeld, 2023, ISBN 9783763973798
Die Publikation zeigt anhand von 35 geförderten Projekten, wie Kirchen und Klöster in Deutschland als Orte kulturellen Erbes erschlossen und gesellschaftlich nutzbar gemacht werden können. Ergänzende Essays vertiefen zentrale Themen wie Denkmalschutz, erweiterte Nutzungskonzepte, Kooperationen und kulturelle Entwicklung im ländlichen Raum.
Willinghöfer, Jürgen (Hg.) (2021): Ein neuer Typus Kirche. Hybride öffentliche Räume.
Berlin, 2021, ISBN 978-3-86859-699-1
Seit 2016 engagieren sich in Thüringen Bürger:innen unter der Schirmherrschaft der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und der IBA Thüringen, um Kirchen mit solidarischen Projekten als Orte der Gemeinschaft zu reaktivieren. Der zweite Band der Reihe StadtLand:Kirche stellt diese Projekte vor, zeigt Fortschritte, Erfolge und Schwierigkeiten und wie Kirchen als hybride Orte lebensnahe weltliche Nutzungen aufnehmen.
Wüstenrot Stiftung (Hg.) (2020): Land und Leute. Die Kirche in unserem Dorf.
Ludwigsburg, 2020, ISBN 978-3-96075-008-6
Alltag und Leben in kleinen Gemeinden verändern sich. Dies gilt auch für viele Dorfkirchen, die in kleinen Gemeinden oft das Ortsbild prägen. Sie sind wichtige Symbole eines gemeinsamen Erbes, zugleich aber auch Gebäude und Orte, an denen der gesellschaftliche Wandel und seine Auswirkungen deutlich erkennbar werden.
Die Wüstenrot Stiftung suchte mit einem Wettbewerb nach Beispielen dafür, wie Kirchen, Klöster und andere kirchliche Gebäude weiterhin als zentrale Orte und Begegnungsräume in kleinen Gemeinden bestehen können.
Zahner, Walter (Hg.) (2023): Kirche Raum Gegenwart.
Berlin, 2023, ISBN 978-3-98612-019-1
Die Publikation (und gleichnamige Wanderausstellung) zeigt an vier Projekten in süddeutschen Kirchengemeinden, wie Kirchenräume konkret transformiert und für erweiterte Nutzungen geöffnet werden können. Ergänzt werden die Entwürfe durch 14 realisierte Beispiele und Texte, die Einblicke in die Veränderungsprozesse und Rahmenbedingungen der beiden großen christlichen Kirchen geben.

Beiträge in Büchern
2000 bis 2009
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Beiträge in Büchern
2010 bis 2019
Bergmann, Sigurd (2012): Religion in the Built Environment. Aesth/Ethics, Ritual and Memory in Lived Urban Space.
In: Gómez, Liliana und van Herck, Walter (Hg.): The sacred in the City.
London, 2012 (S. 73-95)
Berkemann, Karin (2019): „Weg ist Weg“. Was bleibt, wenn Kirche geht.
In: Bucher, Maximiliane (Hg.): Raumkult – Kultraum. Zum Verhältnis von Architektur, Ausstattung und Gemeinschaft.
Bielefeld, 2019 (S. 203-212)
Potz, Petra und Scholz, Carola (2018): Kirche findet Stadt. Ein Plädoyer für Mitverantwortung in der Stadtentwicklung.
In: Emunds, Bernhard mit Czingon, Claudia und Wolff, Michael (Hg.): Stadtluft macht reich/arm. Stadtentwicklung, soziale Ungleichheit und Raumgerechtigkeit. Die Wirtschaft der Gesellschaft, Jahrbuch 4,
Marburg, 2018 (S. 303-320)
Mit ihrem Fokus auf Kirchen und kirchliche Organisationen nehmen Petra Potz und Carola Scholz eine weitere Gruppe von Akteuren der Stadtentwicklung und -gestaltung in den Blick. Gerade vor dem Hintergrund zunehmender sozialer Ungleichheit könnten diese als Seismografen und wichtige Impulsgeber für eine soziale Stadt- und Quartiersentwicklung fungieren. Denn die Kirche sei immer noch für viele ein Kristallisationspunkt und identitätsstiftender Ort in der Stadt. Sie sei nahe an den Menschen, durch ihre pastorale und soziale Arbeit oftmals gut informiert und könne öffentlichkeitswirksam agieren. Kirchen verfügen – auch durch ihren Immobilienbesitz – über Ressourcen, die für eine gute Stadtentwicklung von essenzieller Bedeutung seien.

Beiträge in Büchern
2020 bis 2029
Düchs, Martin (2022): Das anthropologische Selbsterkenntnispotential sakraler Räume.
In: Erne, Thomas mit Krüger, Malte Dominik und Wabel, Thomas und David, Philipp (Hg.): Bauen – Wohnen – Glauben. Lebendige Architektur und religiöse Räume.
Leipzig, 2022 (S. 53-92)
Körs, Anna (2023): Religiöse Architekturen in multireligiösen säkularen Gesellschaften.
In: Keller, Sonja und Roggenkamp, Antje (Hg.): Materielle Kultur der Religion. Interdisziplinäre Perspektiven auf Objekte religiöser Bildung und Praxis.
Bielefeld, 2023 (S. 195-214)
Die materielle Kultur der Religion – Interdisziplinäre Perspektiven auf Objekte religiöser Bildung und Praxis
Der Beitrag untersucht, wie religiöse Architektur und gebaute Räume in zunehmend pluralen und säkularen Gesellschaften nicht nur Ausdruck religiöser Vielfalt sind, sondern selbst wirksam soziale und interreligiöse Prozesse mitgestalten.
Krause, Katharina (2023): Dinge am Werk. Überlegungen zur Wirkmächtigkeit von Materialität in Kontexten des Religiösen.
In: Keller, Sonja und Roggenkamp, Antje (Hg.): Materielle Kultur der Religion. Interdisziplinäre Perspektiven auf Objekte religiöser Bildung und Praxis.
Bielefeld, 2023 (S. 37-56)
K_Krause_016.pdf
Katharina Krauses Beitrag untersucht, wie religiöse Objekte, Bilder und Räume nicht nur passive Werkzeuge, sondern aktive Mitgestalter (Akteure) in religiöser Praxis sind. Krause argumentiert, dass Materialität die Wahrnehmung, Erfahrung und Bedeutung von Religion maßgeblich prägt und handlungsmächtig in sozialen Kontexten wirkt.
Menzel, Kerstin (2023): Einrichten ist Aneignen. Gegenstände als Zugang zur Erforschung einer veränderten Nutzung von Kirchengebäuden.
In: Keller, Sonja und Roggenkamp, Antje (Hg.): Materielle Kultur der Religion. Interdisziplinäre Perspektiven auf Objekte religiöser Bildung und Praxis.
Bielefeld, 2023 (S. 169-194)
Einrichten ist Aneignen | transcript.open – Open Access Co-Publishing Network
Menzel, Kerstin (2023): Zeugnis und Dienst im Sozialraum. Sakralraumtransformationen in ländlichen Räumen Ostdeutschlands.
In: Die Evangelische Diaspora, Diaspora in Stadt und Land, 2022/2023,
Leipzig, 2023 (S. 42–64)
Der Beitrag untersucht, wie Kirchengebäude in ländlichen ostdeutschen Regionen angesichts schrumpfender Gemeinden und sinkender kirchlicher Präsenz neu genutzt werden können. Er verknüpft die Diskussion um die Diaspora-Situation der Kirche mit dem kirchlichen Auftrag zu Zeugnis und sozialem Dienst, zeigt an mehreren Fallbeispielen, wie sich Kirche sozial-raumorientiert als Ort für Gemeinwesen, diakonische Praxis und gemeinschaftliche Aktivitäten entwickelt, und reflektiert, wie solche Transformationen nicht nur Immobilienfragen, sondern auch gesellschaftliche und theologische Dimensionen betreffen

Zeitschriften und Magazine
2000 bis 2009
Das Münster (2008): Räume zur Disposition?
Das Münster, Zeitschrift für christliche Kunst und Kunstwissenschaft, Heft 1/2008,
Regensburg, 2008
Gothe, Kerstin (Hg.) (2008): Kirche und Quartier.
Forum Stadt, Vierteljahreszeitschrift für Stadtgeschichte, Stadtsoziologie, Denkmalpflege und Stadtentwicklung, Jahrgang 35 (3/2008),
Esslingen, 2008
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Zeitschriften und Magazine
2010 bis 2019
Baukultur Nordrhein-Westfalen (2019): Kirchenumbau.
Baukultur Nordrhein-Westfalen, Heft 3,
Gelsenkirchen, 2019
https://baukultur.nrw/publikationen/magazin-kirchenumbau/
Das monothematische Magazin versammelt Stimmen aus unterschiedlichen Professionen zum Umgang mit leerstehenden Kirchen und zeigt Lösungsansätze für kooperative Prozesse und neue Nutzungsperspektiven auf.
Das Münster (2019): Ausstattung heimatlos?
Das Münster, Zeitschrift für christliche Kunst und Kunstwissenschaft, Heft 3/2019,
Regensburg, 2019
Die Ausgabe beschäftigt sich mit der Frage, was mit sakraler Ausstattung passiert, wenn Kirchen profaniert, geschlossen oder baulich verändert werden – und wie die bildende Kunst im kirchlichen Kontext in Zeiten des Wandels ihre „Heimat“ verliert oder neu findet.
Gallhoff, Joachim und Keller, Manfred (Hg.) (2015): Erweiterte Nutzung von Kirchen. Neue Modelle mit kirchlichen und weltlichen Partnern.
Initiative Kirche öffnen und erhalten, Arbeitshilfen und Materialien, Heft 3,
Berlin, 2015, ISBN 978-3-643-13134-8
Gothe, Kerstin und Gürtler Berger, Theresia (Hg.) (2012): Kirchenräume neu denken.
Forum Stadt, Vierteljahreszeitschrift für Stadtgeschichte, Stadtsoziologie, Denkmalpflege und Stadtentwicklung, Jahrgang 39 (4/2012),
Esslingen, 2012
2012-4 Forum Stadt.indb
Die Ausgabe konzentriert sich auf die Herausforderung, Kirchenräume in einer sich wandelnden Gesellschaft neu zu denken – städtebaulich, kulturell und funktional. Sie dokumentiert Beiträge der gleichnamigen Fachtagung des Forum Stadt – Netzwerk historischer Städte e.V. in Rottweil im Mai 2012.
kunst und kirche (2015): Kirchenumnutzungen. Der Blick aufs Ganze.
Heft 04/2015,
Freiburg, 2015
Kirchenumnutzungen gibt es, seit es Kirchen gibt. Sie sind Ausdruck eines Wandels der Gesellschaft, dem sich die Institution Kirche nicht entziehen kann. Einen Umgang damit zu finden, verlangt einen Blick aufs Ganze, so die These des Ersten Schweizer Kirchenbautags, der am 21. August 2015 in Bern stattfand. Die Beiträge in diesem Heft, die auf den Vorträgen der Tagung basieren, diskutieren Kirchenumnutzungen aus einer kirchlichen, denkmalpflegerischen, theologischen, städtebaulichen, politischen, rechtlichen, volkswirtschaftlichen und soziologischen Perspektive.
Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege (2013): KirchenRÄUMEn. Zukunftsperspektiven für die Nutzung von Sakralbauten.
Tagung 7.-8. Juni 2013, architekturforum oberösterreich, Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege, Band 67 (3-4/2013),
Horn, 2013
Der Blick über die Grenzen zeigt, dass der Erhalt von Sakralräumen immer wieder viele Fragen aufwirft. Das Symposium kirchenRÄUMEn. Zukunftsperspektiven für die Nutzung von Sakralbauten nahm sich mit internationalen Referent:innen dieser Fragestellung an.

Zeitschriften und Magazine
2020 bis 2029
Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne in Nordrhein-Westfalen (2025): Von der Andacht zum Alltag – Kirchliche Immobilien im Wandel.
Journal, Handreichung für Kommunen,
Lemgo, 2025
https://www.hso-nrw.de/fileadmin/media/documents/Dokumente_AG/Kirchen-Journal_Web.pdf
Die Publikation im Zeitungsformat begleitet die Dialogveranstaltungen 2025 zur Umnutzung kirchlicher Immobilien. Sie beleuchtet die Rolle von Kommunen im Transformationsprozess und versammelt Praxisbeispiele und Beiträge aus verschiedenen Perspektiven vom Kirchenimmobilienverband über die untere Denkmalbehörde bis hin zum Eigentümer.
Die Denkmalpflege (2023): Thema: Kirchen neu nutzen.
Die Denkmalpflege, Wissenschaftliche Zeitschrift der Vereinigung der Denkmalfachämter in den Ländern, Band 81 (2/2023),
Berlin, 2023
kunst und kirche (2025): Leere und Fülle. Gegenwart und Zukunft der Kirchengebäude.
Heft 1-2/2025,
Freiburg, 2025

Beiträge in Zeitschriften und Magazinen
2000 bis 2009
Berkemann, Karin und Ludwig, Matthias (2003): Wenig Geld – viele Chancen. Zur künftigen Nutzung (nicht nur) evangelischer Kirchen.
In: Das Münster, Zeitschrift für christliche Kunst und Kunstwissenschaft, Heft 56 (2/2003),
Regensburg, 2003 (S. 198-213)
Berkemann, Karin (2006): Kirchliche Räume (neu) gestalten. Erfahrungen und Perspektiven aus der Beratungspraxis.
In: Pastoraltheologie, Monatsschrift für Wissenschaft und Praxis in Kirche und Gesellschaft,
Wien/Köln, 2006 (S. 425-439)
Orth, Stephan (2008): Schwierige Transformation. Die Umnutzung von Kirchen ist in der Diskussion.
In: Herder Korrespondenz, Heft 3/2008,
Freiburg im Breisgau, 2008 (S. 623-628)

Beiträge in Zeitschriften und Magazinen
2010 bis 2019
De Wildt, Kim mit Rademacher, Martin und Krech, Volhard und Löffler, Beate und Sonne, Wolfgang (2019): Transformations of ‚Sacredness in Stone‘: Religious
Architecture in Urban Space in 21st Century Germany. New Perspectives in the Study of Religious Architecture.
In: religions, MDPI, Heft 10/2019,
Basel, 2019 (S. 602/1- 602/16)
Der Artikel untersucht, wie sich religiöse Architektur in Deutschland seit 1990 im Kontext von Umnutzung, Neubau und Abriss verändert hat, insbesondere bei Kirchen, Moscheen und Synagogen. Dabei werden die Gestaltung, Positionierung und Wirkung der Gebäude im urbanen Raum analysiert, um ihre Bedeutungen für Gläubige und städtische Räume zu verstehen. Ziel ist es, durch die vergleichende Betrachtung neue Perspektiven auf die Rolle religiöser Architektur in modernen, multireligiösen Städten zu eröffnen.
De Wildt, Kim (2019): Synagogues and Churches. The Transformation of the Religious Cityscape in Germany since 1990.
In: bfo-Journal, Heft 5/2019,
Bern, 2019 (S. 40-60)
bfo_journal_5.2019_de-wildt.pdf
Seit der Wiedervereinigung Deutschlands hat sich die religiöse Topographie des Landes stark verändert. Während Synagogen und Moscheen errichtet werden, und in einigen Fällen auch Kirchen, befinden sich letztere häufig im Prozess der Umnutzung oder des Abrisses. In diesem Beitrag werden einige dieser aktuellen architektonischen Transformationen als Phänomene analysiert, die die religiöse Zusammensetzung der zeitgenössischen deutschen Gesellschaft kennzeichnen.
Gärtner, Stefan (2019): Liturgische Räume als historische Lernorte – am Beispiel der niederländischen Kirchengeschichte der Neuzeit.
In: Liturgisches Jahrbuch, Vierteljahreshefte für Fragen des Gottesdienstes, Heft 2/2019,
Trier, 2019
Gerhards, Albert (2018): Alte Kirchen versilbern? Umnutzung von Sakralgebäuden.
In: Herder Korrespondenz, Heft 1/2018,
Freiburg im Breisgau, 2018 (S. 40-43)
Umnutzung von Sakralgebäuden: Alte Kirchen versilbern?
Albert Gerhards beschreibt, wie aus dem Problem vieler leerstehender Kirchen seit den 1990er-Jahren ein wachsender Markt für ihre kommerzielle Umnutzung geworden ist, etwa als Co-Working-Space oder Veranstaltungsort, und warnt davor, sakrale Gebäude zu schnell aus kirchlicher Hand zu geben. Gleichzeitig betont er, dass trotz neuer Nutzungsformen der sakrale Charakter und gesellschaftliche Wert dieser Räume erhalten bleiben sollten und alternative, gemeinschaftsnahe Modelle der Nachnutzung stärker berücksichtigt werden müssen.
Jarlert, Anders (2018): De-sacralisation and new „Sacralisation” of religious buildings.
In: Kirchliche Zeitgeschichte, Band 31 (2),
Göttingen, 2018 (S. 390-397)
Potz, Petra (2019): Starker Partner im Quartier.
In: zeitzeichen, Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft, Heft 12/2019,
Berlin, 2019 (S. 32–33)
https://www.location3.de/wp-content/uploads/Potz_zeitzeichen_12-2019.pdf
Petra Potz beschreibt Kirchen als oft unterschätzte Akteure der Quartiersentwicklung, die über Gebäude, Netzwerke und soziale Erfahrung verfügen. Angesichts gesellschaftlicher Veränderungen plädiert sie dafür, diese Ressourcen aktiv für neue Formen von Nachbarschaft, Teilhabe und Kooperation zu nutzen, um lebendige und solidarische Stadtquartiere zu fördern.
Schäfer, Eva (2016): Kirchenumnutzung – eine anspruchsvolle Aufgabe.
In: Heimatschutz / Patrimoine, Band 111 (2/2016),
Zürich, 2016 (S. 18–19)
https://doi.org/10.5169/seals-658118
Eva Schäfer erläutert, dass Umnutzungsprozesse von Kirchengebäuden aufgrund ihres symbolischen, kulturhistorischen und denkmalpflegerischen Werts besondere Anforderungen stellen und nicht mit anderen Baugattungen vergleichbar sind. Anhand von Erfahrungen aus dem Ausland und mit Blick auf die Schweiz zeigt sie, dass Kirchenumnutzungen oft langwierig und konfliktträchtig sind, aber bei sorgfältiger Abwägung ein wichtiges Instrument zum Erhalt dieser Baudenkmäler sein können.
Stückelberger, Johannes (2016): Transformation städtischer Sakraltopographien. Wie wird es mit den Kirchen weitergehen?
In: Praktische Theologie, Zeitschrift für Praxis in Kirche, Gesellschaft und Kultur, Heft 51 (1/2016),
Gütersloh/München, 2016 (S. 6-11)

Beiträge in Zeitschriften und Magazinen
2020 bis 2029
Bergt, Elke (2022): Die Kirchen auf dem Land. Zukunftsorte oder Lost Places?
In: Das Münster, Zeitschrift für christliche Kunst und Kunstwissenschaft, Heft 75 (2/2022),
Regensburg, 2022 (S. 123-130)
Berkemann, Karin (2022): Was von uns bleibt. Orte der Öffentlichkeit und ihre pastoraltheologischen Potenziale.
In: Pastoraltheologie, Monatsschrift für Wissenschaft und Praxis in Kirche und Gesellschaft, Band 111 (7/2022),
Wien/Köln, 2022 (S. 301-318)
Im Sinne der Öffentlichen Theologie definiert der Beitrag historische Kirchenbauten als Orte der Öffentlichkeit. Damit gehören sie allen und alle sind für ihren Erhalt verantwortlich. Dieser Gemeinschaftscharakter wird am Begriff des Kulturerbes entfaltet: Was Menschen sinnstiftend geschaffen und gedeutet haben, muss sich jede Generation neu aneignen. Anhand von Praxisbeispielen aus der kirchlichen Kulturerbe-Arbeit werden zuletzt drei pastoraltheologische Potenziale herausgearbeitet – Multiperspektivität, Partizipation und Transformation.
Bresgott, Klaus-Martin (2025): „Wirklichkeiten und Wege“ – Der Kirchbautag war wieder in Berlin.
In: kunst und kirche, Heft 4/2025,
Freiburg, 2025 (S. 54-57)
Bresgott, Klaus-Martin und Keller, Claudia (2025): Wir haben Platz, wer hat Ideen?
In: chrismon, Das Evangelische Magazin, Heft 9-10/2025,
Frankfurt am Main, 2025 (S. 66-71)
Kirchengemeinden schrumpfen, Gebäude werden nicht mehr gebraucht. Wie Kirchen neu aufleben können, weiß der Kunsthistoriker Klaus-Martin Bresgott.
Deeg, Alexander und Menzel, Kerstin (2021): Für Soziales (um)genutzt. Wie diakonische Projekte neues Leben in alte Kirchengebäude bringen.
In: zeitzeichen, Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft, Heft 12/2021,
Berlin, 2021 (S. 46-48)
Viele Kirchengebäude sind zu groß geworden für schrumpfende Gemeinden. Doch wenn diakonische Projekte in die Kirchen einziehen, entstehen neue lebendige Orte, die auch die Profilbildung in der Diakonie unterstützen, meinen Kerstin Menzel und Alexander Deeg vom Institut für Praktische Theologie der Universität Leipzig. Sie stellen einige Beispiele dafür vor.
Deeg, Alexander (2022): Zwischen-Räume: Wir – Ich – die Anderen. Zu gegenwärtigen Transformationsdynamiken sakraler Räume zwischen Entgrenzungen und Grenzziehungen.
In: Theologie der Gegenwart, Band 65 (4/2022),
Erfurt, 2022 (S. 285-301)
Microsoft Word – ThG 4_2022_19.12.2022
Der Beitrag von Alexander Deeg beschäftigt sich mit der Transformation sakraler Räume in der gegenwärtigen Kirche. Er entwickelt eine theologische Perspektive darauf, wie Kirchenräume heute verstanden, erlebt und genutzt werden – insbesondere im Spannungsverhältnis zwischen Abgrenzung und Öffnung, und wie sie als Räume für das Gemeinschafts-„Wir“, das individuelle „Ich“ und die „Anderen“ außerhalb der kirchlichen Gemeinschaft fungieren können.
Hillger, Andreas (2025): Wirklichkeiten und Wege.
In: zeitzeichen, Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft, zeitzeichen-Serie I-IV,
Berlin, 2025, Februar (S. 47-48), März (S. 50-51), April (S. 50-51), Mai (S. 50-51)
zeitzeichen_2025-Feb-Mai_Transformation Kirchen_Hillger.pdf
In der vierteiligen zeitzeichen-Serie befasst sich der Andreas Hillger mit den Themen des Kirchbautags 2025 in Berlin. So berichtet er über die Kirchenbaulandschaft Thüringens, das Glaskunst-Projekt „Lichtungen“ in Sachsen-Anhalt, die Stadtpfarrkirche im brandenburgischen Müncheberg als Beispiel gemeinschaftlicher Nutzung und die Kirchenlandschaft Mühlhausens, die wegen vielfältiger Kirchennutzung als Musterkatalog für Umnutzungen betrachtet werden kann.
Hoepfner, Bernd (2020): Kirchen im Ausverkauf?
In: im immobilienmanager, Heft 11-12/2020,
Köln, 2020
Der Autor plädiert für ein innovatives Portfoliomanagement der kirchlichen Immobilien. Dazu gehören eine gründliche Bestandsanalyse, die Kategorisierung der Gebäude nach Nutzung, Zustand und Wirtschaftlichkeit sowie klare strategische Entscheidungen. Auf dieser Basis sollen frühzeitig tragfähige Nutzungs- und Verwertungskonzepte entwickelt werden, statt Einzelentscheidungen unter Zeitdruck zu treffen.
Köster, Norbert (2025): Ein Himmelsdach über dem Alltag. Kirchengebäude als christliches Kulturerbe.
In: Herder Korrespondenz, Heft 5/2023,
Freiburg im Breisgau, 2025 (S. 49-51)
Das 2024 veröffentlichte „Kirchenmanifest“ hat eine Debatte darüber ausgelöst, inwieweit Kirchenbauten als Kulturerbe zu erhalten sind und wie man mit ihnen in säkularen Gesellschaften umgehen sollte. Köster plädiert dafür, die strikte Trennung zwischen Sakral- und Säkularraum zu überwinden und die Nutzung von Kirchen für unterschiedliche Alltags- und Gemeinwohlzwecke zuzulassen, statt sie ausschließlich auf fromme Funktionen zu beschränken.
Lange, Jannika und Paul, Stephen (2025): „Fischen ist die Werkstatt des WEG-Rechts“.
In: AIZ – Das Immobilienmagazin, Heft 9/2025,
Berlin, 2025 (S. 48-49)
Seit mehr als 50 Jahren gilt das Fachgespräch des eid Evangelischer Immobilienverband Deutschland in Fischen als die „Werkstatt des Weg-Rechts“. Dieses Jahr steht das Thema „5 Jahre WEMoG – eine Zwischenbilanz“ im Fokus. Im Interview spricht eid-Geschäftsführerin Jannika Lange über die Bedeutung der Tagung, die kirchliche Immobilienwirtschaft und die Herausforderungen beim Umgang mit den Immobilien in Gemeinden und Kirchenkreisen – und wie Makler und Verwalter unterstützen können.
Lieb, Stefanie (2023): Kirche, Kita, Kolumbarium. Sakralraumtransformationen.
In: Herder Korrespondenz, Heft 7/2023,
Freiburg im Breisgau, 2023 (S. 34-37)
Der Transformation von Kirchengebäuden müssen sich immer mehr Gemeinden stellen. Sie sollten dabei von Bedürfnissen vor Ort ausgehen und die Gesellschaft mit einbeziehen: Resonanzräume sind mehr gefragt denn je.
Lieb, Stefanie (2023): Sakralraumtransformation. Überlegung zu Umnutzung von Kirchenbauten.
In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Heft 39/2023,
Bonn, 2023
Sakralraumtransformation | Kirche in Deutschland | bpb.de
Lieb beschreibt, wie Kirchengebäude infolge von Säkularisierung und Mitgliederschwund zunehmend umgenutzt oder aufgegeben werden. Er zeigt, dass solche Veränderungen historisch nicht neu sind, heute jedoch stark zunehmen. Dabei diskutiert der Beitrag die Spannungen zwischen theologischer Bedeutung, architektonischer Gestaltung und Denkmalschutz und plädiert dafür, Kirchen als kulturell und sozial bedeutsame Räume verantwortungsvoll weiterzuentwickeln.
Plum, Robert J. J. M mit de Wildt, Kim und Gerhards, Albert (2020): Sakralraumtransformation Über die Verortung und das Relationale des Sakralen. Auf der Suche nach einem progressiven Begriff von Ort des Sakralen.
In: Tà katoptrizómena, Das Magazin für Kunst Kultur Theologie Ästhetik, Heft 124,
Hagen, 2020
Sakralraumtransformation. Über die Verortung und das Relationale des Sakralen: auf der Suche nach einem progressiven Begriff von Ort des Sakralen
Rammelmeier, Maria (2025): Revitalising Rural Areas: Churches as Cultural
Hubs for Youth Engagement and Spatial Transformation.
In: Rural Theology, International, Ecumenical and Interdisciplinary Perspectives, Heft 23 (2/2025),
London, 2025 (S. 126-142)
Der Artikel untersucht, wie in ländlichen Regionen Kirchenräume jenseits klassischer Gottesdienste als kulturelle Treffpunkte für junge Erwachsene genutzt werden und so zur Stärkung des sozialen Raums beitragen. Anhand einer Thüringer Initiative zeigt die Studie, wie junge Menschen Kirchen für kulturelle und gemeinschaftliche Projekte öffnen, welche Bedingungen solche Transformationen begünstigen und welche Herausforderungen dabei bestehen. Dabei betont sie die Rolle junger Akteur:innen als Initiator:innen, Netzwerkende und Brückenbauer:innen zwischen kirchlicher Tradition und neuem Engagement.
Rammelmeier, Maria und Lehmann, Antonia (2025): Kultur unterm Kirchturm?
In: LandInForm, Magazin für Ländliche Räume, 2/2025,
Bonn, 2025 (S. 44-45)
Der Artikel beschreibt das interdisziplinäre Forschungsprojekt „Kultur unterm Kirchturm“, das untersucht, wie Kirchenräume in ländlichen Regionen Deutschlands als Orte für Kultur und Regionalentwicklung genutzt werden können. Die Wissenschaftlerinnen analysieren hierfür qualitative Daten, Interviews und Netzwerkstrukturen, um Gelingens‑ und Hemmungsfaktoren für kulturelle Nutzungskonzepte herauszuarbeiten, und zeigen, dass erfolgreiche Initiativen dort entstehen, wo Kirche aktiv mit Kulturakteuren kooperiert und lokale Netzwerke stärkt.
Schmidt, Adalbert und Schiemann, Karl (2022): Kirchliche Baudenkmale – Kulturelles Erbe auf einem steinigen Weg in die Zukunft.
In: Kirche & Recht, Zeitschrift für die kirchliche und staatliche Praxis & Beihefte, Band 28 (2/2022),
Münster, 2022 (S. 176-190)
Die christlichen Kirchen in Deutschland sind sich ihrer Mitverantwortung zur Bewahrung ihres großen kulturellen Erbes bewusst. Aber ihr gemeinsamer Bestand an kirchlichen Gebäuden geht weit über den künftigen pastoralen Bedarf hinaus. Dabei sind angemessene Folgenutzungen zum Teil deutlich erschwert, weil insbesondere der größte Teil der Kirchen unter Denkmalschutz steht. Dies führt für die kirchlichen Eigentümerinnen und Eigentümer zugleich zu erheblichen Problemen bei der Unterhaltung bestehenbleibender Gebäude. Die Zusammenarbeit zwischen staatlichen und kirchlichen Denkmalbehörden ist sehr unterschiedlich und bisweilen problematisch. Zudem reklamieren große Teile der Gesellschaft wie auch der Politik wegen des ortsbildprägenden Charakters von Kirchen ein öffentliches Interesse und ein Beteiligungsrecht. Ein zukunftstauglicher Denkmalschutz kann mit Blick auf die Dimension der Veränderungen im kirchlichen Immobilienbestand nur auf Augenhöhe und in gemeinsamer Verantwortung von Staat und Kirche gelingen. Daher bedarf er einer verwaltungsrechtlichen Weiterentwicklung von der bisherigen Über- und Unterordnung hin zu einem partnerschaftlichen und konsensualen Miteinander in einem eigenen Einigungsverfahren.
Schramm, Steffen (2023): Kirchentheorie in Stein (I). Warum es schwer fällt, sich von Gebäuden zu trennen, und die Aufgabe eine andere ist.
In: Deutsches Pfarrerinnen- und Pfarrerblatt, Heft 1/2023,
Berlin 2023, (S. 5-10)
pfarrerverband.de – Archiv
Steffen Schramm zeigt, dass der große kirchliche Gebäudebestand vor allem Ergebnis historischer Kirchenkonzepte ist, die auf Wachstum setzten und ihre jeweilige Vorstellung von Kirche baulich verankerten. Weil Gebäude nicht neutral, sondern Ausdruck gelebter Kirchenbilder sind, fällt ihr Abbau so schwer – doch angesichts von Mitglieder-, Finanz- und Personalrückgang braucht es weniger eine bloße Verwaltungsoptimierung als vielmehr eine grundlegende Erneuerung des Kirchenkonzepts.
Schramm, Steffen (2023): Kirchentheorie in Stein (II). Warum es schwer fällt, sich von Gebäuden zu trennen, und die Aufgabe eine andere ist.
In: Deutsches Pfarrerinnen- und Pfarrerblatt, Heft 2/2023,
Berlin 2023, (S. 87-97)
pfarrerverband.de – Archiv
Der Artikel von Steffen Schramm argumentiert, dass die aktuellen kirchlichen Gebäude- und Gemeindekonzepte aus den 1960er Jahren angesichts tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen nicht mehr tragfähig sind und daher nicht nur eine ressourcenbedingte Verkleinerung, sondern eine auftragsorientierte Reform mit neuem Kirchenverständnis nötig ist. Gebäude sollen dabei nicht primär erhalten oder verwaltet, sondern im Rahmen eines integrierten, theologisch reflektierten Entscheidungsprozesses so genutzt, umgestaltet oder aufgegeben werden, dass sie dem kirchlichen Auftrag und dem Sozialraum bestmöglich dienen.
Weiß, Johann (2023): Social Impact Investing. Wie man das Potenzial kirchlicher Immobilien ausschöpft.
In: KPMG AG, Real Estate Bulletin, Sonderausgabe Most Aspiring Talents (MATs),
Frankfurt am Main, 2024, (S. 46–51)
https://mat-award.de/wp-content/uploads/2024/02/608740_MAT_Bulletin_2023_SDC_v10_BF.pdf
Der Artikel verdeutlicht, dass kirchliche Immobilien aufgrund ihres umfangreichen Bestands, ihres sozialen Wertegerüsts und ihres baukulturellen Werts großes Potenzial für Social Impact Investing besitzen, das Rendite und gesellschaftliche Wirkung verbindet. Praxisbeispiele machen deutlich, dass sozial orientierte Umnutzungen von Kirchen nachhaltige Quartiersentwicklung und Akzeptanz vor Ort fördern.
Welzel, Barbara (2025): Zukunft und Wandel unserer Kirchen. Kirchen sind Gemeingüter.
In: Heimat Westfalen, Zukunftsort Kirche? – Räume für Wandel und Begegnung, Heft 6/2025,
Münster, 2025 (S. 4-13)
HW_6_25_Internet.pdf
Welzel hebt hervor, dass die zahlreichen Kirchenbauten in Deutschland ein kulturelles und gesellschaftliches Gemeingut darstellen, dessen Erhalt für das kollektive Gedächtnis und den sozialen Zusammenhalt wichtig ist. Angesichts schrumpfender Gemeinden und leerstehender Räume plädiert sie dafür, Kirchen als offene Orte der Begegnung („Vierte Orte“) neu zu denken, die über religiöse Nutzung hinaus als Treffpunkte für Gesellschaft, Kultur und Austausch dienen. Der Schutz und die Weiterentwicklung dieser Bauwerke erfordern eine breite Verantwortungsgemeinschaft von Kirchen, Staat, Zivilgesellschaft und Politik sowie neue Nutzungs- und Trägerschaftsmodelle. Ohne diesen gemeinschaftlichen Ansatz droht der Verlust eines bedeutenden Teils unseres kulturellen Erbes.

digitale Publikationen
2000 bis 2009
Miermeister, Reinhard mit Moggert-Seils, Uwe-C. und Schanzmann, Karl-Heinz und Schröter, Hartmut (2004): Kirchen umbauen, neu nutzen, umwidmen.
Evangelische Kirche von Westfalen,
Bielefeld, 2004, ISBN 3-00-012683-X
https://www.evangelisch-in-westfalen.de/fileadmin/user_upload/Kirche/Was_sagt_die_Kirche_zu/kirchen_umbauen.pdf
Die zweite Auflage der Handreichung bietet praxisorientierte Hilfen zur Umgestaltung von Kirchengebäuden, von Leitbildentwicklung und Gemeindebeteiligung bis hin zu rechtlichen, finanziellen und steuerlichen Fragen.

digitale Publikationen
2010 bis 2019
Beste, Jörg (2010): Modellvorhaben Kirchenumnutzungen: Ideen – Konzepte – Verfahren.
Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen,
Düsseldorf, 2010
https://baukultur.nrw/site/assets/files/1809/kirchenumnutzungen.pdf
Das Modellvorhaben Kirchenumnutzungen befasst sich mit einer Entwicklung, die durch immer zahlreichere Kirchenschließungen geprägt ist. Die Notwendigkeit, Kirchengebäude aufzugeben oder in anderer Weise zu nutzen, steht dabei im Mittelpunkt der Publikation.
Diözese Limburg Bischöfliches Ordinariat (Hg.) (2018): Umnutzung und Aufgabe von Kirchen im Bistum Limburg.
Limburg, 2018
Umnutzung_von_Kirchen.pdf
Der Leitfaden eine praxisorientierte Handreichung des Bistum Limburg im Rahmen seiner Kirchlichen Immobilienstrategie (KIS), die den Umgang mit Kirchengebäuden in Zeiten sinkender Gemeindegliederzahlen und wachsender Unterhaltskosten systematisch darstellt.
Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz (Hg.) (2019): Kirchen – Häuser Gottes für die Menschen. Zur Nutzung und Nutzungserweiterung von Kirchengebäuden.
Berlin, 2019
D_RZ_EKBO_Orientierungshilfe_Kirchgebäude_191223.indd
Die Handreichung gibt eine Orientierung, wie Kirchenräume genutzt, bewahrt und weiterentwickelt werden können, sodass die Balance zwischen traditioneller Funktion, erweiterter Nutzung und Erhaltungsaufgaben gewahrt bleibt. Dabei wird die besondere Atmosphäre und Bedeutung der Gebäude hervorgehoben sowie praktische Hilfestellung für Entscheidungen über Nutzung und Zukunft dieser Kirchenräume gegeben.
Evangelische Kirche von Westfalen (2017): Perspektiven gestalten. Bauen in der Evangelischen Kirche von Westfalen.
Evangelische Kirche von Westfalen,
Bielefeld, 2017
https://www.evangelisch-in-westfalen.de/fileadmin/user_upload/Angebote/Beratung/Gebaeude/171219_LKA_Dok_2017_Download_Online_korrigiert2_geschuetzt.pdf
Anhand von rund 50 realisierten Projekten zeigt die Publikation beispielhaft, wie kirchliche Gebäude umgebaut und neu genutzt werden können. Fotos, Skizzen und Projektdaten machen sie zu einer Inspirationsquelle.
Frick, Andreas (2015): Handreichung zur Profanierung und Umnutzung von Kirchen und Kapellen im Bistum Aachen.
Bistum Aachen,
Aachen, 2015
https://www.bistum-aachen.de/export/sites/Bistum-Aachen/portal-bistum-aachen/gemeindearbeit/.galleries/downloads/Handreichung-Profanierung-u.-Umnutzung-Kirchen-u.-Kapellen-Bistum-Aachen.pdf
Die Handreichung bietet Orientierung für Kirchengemeinden, wie mit Sakralgebäuden umzugehen ist, wenn eine liturgische Nutzung nicht mehr möglich ist und Umnutzung, Verkauf oder Abriss in Betracht kommen. Sie beschreibt die kirchenrechtlichen Grundlagen und das mehrstufige Verfahren der Profanierung.
Glenz, Tobias (2017): Kirchenabrisse: „Wir stehen erst am Anfang“. Theologe Gerhards warnt vor drastischer Entwicklung.
katholisch.de,
Bonn, 2017
Kirchenabrisse: „Wir stehen erst am Anfang“ – katholisch.de
Seit dem Jahr 2000 wurden in Deutschland über 500 katholische Kirchen als Gottesdienstorte aufgegeben wurden, davon etwa 140 abgerissen. Der Liturgiewissenschaftler Albert Gerhards kritisiert, dass viele Kirchen voreilig profaniert oder abgerissen werden, ohne alle Nutzungsmöglichkeiten zu prüfen und den immateriellen Wert für die Gemeinde ausreichend zu bedenken. Er fordert eine sensiblere, stufenweise Entscheidungsfindung, die Umnutzungen und den Erhalt sakraler Räume stärker berücksichtigt und die Emotionen der Gläubigen bei Schließungen besser einbezieht. Zugleich zeigt er, dass durch Entscheidungen ohne breite Beteiligung der Gläubigen oft Gemeindemitglieder verloren gehen, und nennt auch positive Beispiele gelungener Umnutzung.
Klie, Thomas mit Klie, Siglinde und Herrmann, Kristian (2017): Kirchenkolumbarien in Niedersachsen. Eine Rezeptionsstudie.
Theologische Fakultät Rostock,
Rostock, 2017, ISBN 978-3-00-057724-6
Mittlerweile sind gut drei Dutzend Kirchenkolumbarien bundesweit eingerichtet worden – Tendenz steigend. Auch in Niedersachsen gibt es vier dieser Einrichtungen. In drei evangelischen und einer katholischen Kirche werden Asche-Urnen von Verstorbenen in Urnenstelen und -wänden beigesetzt: gleichsam auf Indoor-Friedhöfen der eigenen Art (Hannover-Südstadt, Hannover-Misburg, Hoheneggelsen, Wolfsburg-Ehmen). Dieses Phänomen ist relativ neu und es liegen noch kaum wissenschaftliche Untersuchungen für diesen Bereich vor. Völlig offen sind vor allem die Motive derer, die sich dafür entschieden haben, in Kirchenkolumbarien beigesetzt zu werden. Was bringt Menschen dazu, ihre letzte Ruhe in einer Kirche zu suchen? Und was bedeutet dieser Wunsch für die beiden großen Kirchen, die sich nicht zuletzt auch unter dem ökonomischen Druck sehen, einen Teil ihrer Kirchengebäude alternativen Nutzungen zuzuführen?
Pufke, Andrea (Hg.) (2017): Kirchen im Strukturwandel. Prozesse – Konzepte – Perspektiven. Dokumentation zum 23. Kölner Gespräch zu Architektur und Denkmalpflege in Brauweiler, 14. November 2016.
Mitteilungen aus dem LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, Heft 28,
Pulheim, 2017
17_1024-Heft_28_Kirchen_im_Strukturwandel_Digital.pdf
Die Dokumentation, die aus dem 23. Kölner Gespräch zu Architektur und Denkmalpflege (2016) hervorgeht, behandelt den tiefgreifenden Strukturwandel von Kirchengebäuden. Zentrale Themen sind der Umgang mit kirchlichen Bauten, die Herausforderungen von Umnutzung und Erhalt sowie die Frage, wie Sakralbauten in einem sich wandelnden gesellschaftlichen Kontext bewahrt oder transformiert werden können
Rünker, Thomas (2018): Kirchliche Fördervereine zwischen Fundraising und Gemeindeheim. Bistums-Experten geben Tipps zur Gründung und zur Arbeit von Fördervereinen.
Bistum Essen,
Essen 2018
Kirchliche Fördervereine zwischen Fundraising und Gemeindeheim
Thomas Rünker beschreibt, wie Fördervereine Kirchengemeinden finanziell und organisatorisch unterstützen, etwa bei der Sanierung von Gebäuden, der Finanzierung von Projekten oder dem Betrieb von Gemeindehäusern. Er zeigt unterschiedliche Modelle der Zusammenarbeit – vom reinen Fundraising bis zur Übernahme von Trägerschaften – und erläutert rechtliche sowie steuerliche Rahmenbedingungen. Ziel ist es, Gemeinden durch ehrenamtliches Engagement und zusätzliche Mittel langfristig handlungsfähig zu halten.
Stückelberger, Johannes (2019): Erweiterte Nutzung kirchlicher Gebäude. Praxishilfe.
Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn,
Bern, 2019
Publikation-Erweiterte-Nutzung-kirchlicher-Gebäude.pdf
Immer häufiger wird die Frage nach der Nutzung von Kirchengebäuden aufgeworfen. Diese wurden zu Zeiten gebaut, als andere Bedingungen herrschten. Jetzt sind sie oft zu groß oder gar überzählig und kosten im Unterhalt viel Geld. Betroffene Kirchgemeinden können jetzt auf eine Praxishilfe zurückgreifen, die solche Herausforderungen in einen größeren Kontext stellt und Kriterien und Anregungen bietet, verantwortungsvolle und zugleich innovative Lösungen zu finden.
Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (2010): Wenn kirchliche Gebäude zum Verkauf anstehen. Kriterien für eine Entscheidung.
Frankfurt am Main, 2010
Kriteriologie_Umschlag.indd
Die Handreichung dient dazu, Kirchengemeinden und kirchlichen Entscheidungsträger:innen Kriterien und Orientierung zu geben, wie über die Zukunft von kirchlichen Gebäuden (z. B. Verkauf, Abgabe oder Umnutzung) entschieden werden kann, besonders angesichts finanzieller und gesellschaftlicher Veränderungen. Sie bietet theologisch und praktisch begründete Leitlinien dafür, welche Nutzungs- oder Eigentumsoptionen in Frage kommen und wie man diese Entscheidungen kontextsensibel abwägt.

digitale Publikationen
2020 bis 2029
Bollenbeck, Katherin mit Gassert, Heike und Pawlik, Anna und Struck, Martin (2024): Kirchen (um-)nutzen. Arbeitshilfen zur Umnutzung von Kirchen im Erzbistum Köln.
Erzbistum Köln,
Köln, 2024
https://www.erzbistum-koeln.de/export/sites/ebkportal/kirche_vor_ort/service_pfarrgemeinden/.content/.galleries/download-kirchenumnutzung/EBK_Broschuere_Kirchen-Um-Nutzen.pdf
Die Arbeitshilfe möchte eine Grundlage für Zukunftsüberlegungen bilden. Sie stellt drei Modelle der Kirchenumnutzung vor und gibt praxisnahe Hinweise zu Verfahren, Kosten, Finanzierung und Kommunikation bei Nutzungsänderungen.
Bresgott, Klaus-Martin mit Claussen, Johann Hinrich und Paetzel, Josephine (Kulturbüro des Rates der EKD, 2025): Wirklichkeiten und Wege.
Dokumentation 31. Kirchbautag 2025 in Berlin.
ISBN 978-3-9823816-6-4
WIRKLICHKEITEN UND WEGE – DOKUMENTATION 31. EVANGELISCHER KIRCHBAUTAG 2025 IN BERLIN.pdf
Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz (2025): Appell zur Zukunft denkmalgeschützter Kirchen in Deutschland.
Berlin, 2025
Im Fokus – Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz
Im Auftrag des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz (DNK) haben sich staatliche, kommunale und kirchliche Fachleute im März 2025 in Köln auf Empfehlungen für den Umgang mit denkmalgeschützten Kirchen verständigt. Sie richten sich an alle Betroffenen und Interessierte, insbesondere an politisch Verantwortliche in Bund, Ländern und Kommunen, an Entscheidungstragende in den Denkmalämtern und -behörden der Länder und Kommunen, in den (Erz)Diözesen, Landeskirchen sowie an Planende.
Dies ist ein Appell an die genannten Akteure, insbesondere bei Zielkonflikten um Nutzungsveränderungen und -erweiterungen in denkmalgeschützten Kirchengebäuden konstruktiv gemeinsame Lösungen zu finden. Bei seiner Jahrestagung am 3. November 2025 in Berlin hat das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz diesen Appell verabschiedet.
Langner, Lorna Manjana und Lilie, Kristina Marie (2021): Die Umnutzung von Kirchen im ländlichen Raum am Beispiel der Gemeinde Wanzka in Mecklenburg-Vorpommern.
Diplomarbeit, Technische Universität Wien,
Wien, 2021
Die Diplomarbeit untersucht die Umnutzung von Dorfkirchen im ländlichen Raum am Beispiel der Gemeinde Wanzka in Mecklenburg-Vorpommern, die mit 26 Kirchen bei sinkenden Mitgliederzahlen vor großen Erhaltungsproblemen steht. Sie zeigt, dass Bevölkerung, Kirche und Denkmalpflege teils unterschiedliche, teils gemeinsame Interessen verfolgen, und entwickelt daraus ein integratives Nutzungskonzept für die gesamte Kirchengemeinde. Ziel ist es, die Kirchen mit möglichst geringen Eingriffen als kulturelle und soziale Knotenpunkte zu erhalten und so die dörflichen Strukturen nachhaltig zu stärken.
Manschwetus, Uwe und Damm, Elisa (2022): Nutzungsmöglichkeiten ehemaliger Kirchengebäude.
Harzer Hochschultexte Nr. 13, Hochschule Harz,
Wernigerode, 2022
https://opendata.uni-halle.de/bitstream/1981185920/103317/1/Nutzungsm%C3%B6glichkeiten%20ehemaliger%20Kirchengeb%C3%A4ude.pdf
Die Hochschulschrift untersucht, warum Kirchenleerstand entsteht und welche neuen Nutzungsformen nach Profanierung möglich sind, etwa für Kultur, Wohnen, Soziales oder Arbeitsräume. Sie zeigt anhand von Best-Practice-Beispielen und einer umfassenden Erhebung, dass leerstehende Kirchen vielfältig umgenutzt werden können. Chancen und Herausforderungen dieser Umwandlungen werden analysiert.
Müller, Bettina-Maria (2022): Typus + Adaption. Bauliche Qualitätssicherung in sakralen Transformationsprozessen.
Dissertation, Technische Universität München,
München, 2022
DIS Titelblatt bm2 20220422
„Adaptive reuse“ kann als Nachhaltigkeitsstrategie sozialer wie ökologischer Gebäudeentwicklung in Sakralbaukontexten funktionieren. Anhand von konkret analysierten Entwurfskonzepten, Entwicklungs- sowie Kommunikationsprozessen preisgekrönter nutzungsadaptierter Kirchen in Deutschland, England und den Niederlanden entwickelt Bettina-Maria Müller in „Typus + Adaption“ dafür eine grundlegende Planungskriteriologie. Ziel ist die architektonische Qualitätssicherung zu transformierender Sakralbauten mit einer Planungsgemeinschaft bestehend u.a. aus Entscheidungstragenden kirchlicher Bauämter, Architekten und Vertretenden der betroffenen Kirchengemeinden.
Netzwerk Zukunftsorte e.V. (Hg.) (2023): Zukunft statt Leerstand. Gebäude nach Konzept veräußern. Ein Leitfaden für kleinere Kommunen.
Montag Stiftung Urbane Räume gAG, Dezentrale – Netz für gemeinschaftliches Wohnen in Sachsen, Landesberatungsstelle gemeinschaftliches Wohnen in Hessen, FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e. V.,
Prötzel, 2023
ZUKUNFT STATT LEERSTAND | Gebäude nach Konzept veräußern – Ein Leitfaden für kleinere Kommunen
Dieser Leitfaden gibt einen praxisnahen Einblick in die Möglichkeiten, ungenutzte Bestandsgebäude in suburbanen und ländlichen Räumen nicht nach Höchstpreis zu veräußern, sondern mit Fokus auf das beste gemeinwohlorientierte Konzept für den Ort.
Ripp, Matthias mit Halder-Hass, Nicola und Hagen, Antonia und Malnati, Thomas und Müllegger, Ulrich und Stausberg, Christina (2023): Das Potenzial der Vergangenheit für die Zukunft nutzen. Eine neue Rolle für historische Städte bei Resilienz und Klimaanpassung.
Impuls des Kulturausschusses des Deutschen Städtetages vom 5. Mai 2023, Berlin/Köln, 2023
Eine neue Rolle für historische Städte bei Resilienz und Klimaanpassung: Deutscher Städtetag
Angesichts der aktuellen Krisen, allen voran der Klimawandel, stehen die Städte vor großen Aufgaben. Klimaschutz und Klimaanpassung sind die Herausforderungen unserer Zeit. Die Städte sind gefordert, die richtigen Maßnahmen für die Zukunft zu treffen und eine umfassende Vorsorge vor Klimarisiken zu treffen – die Städte in der Krise resilienter, widerstandsfähiger zu machen. Resilienz bezieht sich dabei nicht nur auf die unmittelbaren Auswirkungen des Klimawandels, sondern bezieht auch soziale, wirtschaftliche und politische Folgewirkungen mit ein. Das Papier soll einen Impuls für weitere Überlegungen und Empfehlungen für Städte, Länder und Bund liefern.
Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (2025): Wenn kirchliche Gebäude zum Verkauf anstehen. Kriterien für eine Entscheidung. Aktualisierung 2025.
Frankfurt am Main, 2025
Verkauf_Kirchliche_Gebäude_Ergänzung_2025.pdf
Mit der „Aktualisierung 2025“ wird die bewährte Broschüre „Wenn kirchliche Gebäude zum Verkauf anstehen. Kriterien für eine Entscheidung“ aus dem Jahr 2010 ergänzt. Der neue Text berücksichtigt die veränderten Rahmenbedingungen in den Kooperations- und Nachbarschaftsräumen von EKHN und EKKW und bietet eine aktualisierte Orientierungshilfe für Gemeinden und Entscheidungsträger:innen vor Ort.
